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The Nightwatcher: I've got a bad feeling about this! Star Wars - Das Erwachen der Macht und der Rogue One Trailer

[2016-04-18 09:08:29] von Sascha Schüler

Nur vorweg, ich bin ein riesiger Star Wars Fan, seit ich die Filme das erste Mal im Alter von sechs Jahren zusammen mit meinem Vater im Fernsehen gesehen habe. Comics, Bücher und Videospiele zum Thema habe ich verschlungen, aber Episode I bis III sowie die Serien „Clone Wars“ und „Rebels“ finde ich ebenso gut - wenn auch teilweise mit gewissen Abstrichen - und sie machen mir Spaß. Die Streichung des bisherigen Bücherkanons durch Disney finde ich auch nicht schlimm.

Dann wollen wir mal!

Mittlerweile steht der DVD/Bluray-Release von "Das Erwachen der Macht an" und der erste Trailer für den im Winter folgenden Film "Rogue One" ist auf Youtube zu finden. Trotzdem - oder eher deswegen - stehe ich völlig unbegeistert auf dem Bahnsteig und schaue dem Hypetrain hinterher. Will sagen, es lässt mich - als Fan - einfach total kalt.

"Das Erwachen der Macht" habe ich mittlerweile zum zweiten Mal gesehen. Mit einem Abstand von über einem Monat.
Dieses Mal sogar, weil es mir so sehr empfohlen wurde, im englischen Originalton. Dieses zweite Mal hat dem Film aber absolut keinen Gefallen getan und ich bin wieder daran erinnert worden, dass wir im deutschsprachigen Raum sehr dankbar für unsere Synchronisationen und deren Sprecher sein können. Aber der Reihe nach.

War das "Erwachen der Macht" nach dem ersten Mal Sehen noch eine interessante Interpretation des Themas von "Episode IV - Eine neue Hoffnung", verbreitet der Film schon beim zweiten Mal eine extreme Langeweile.
Das liegt schlicht daran, dass das große Vorbild die Geschichte nicht nur besser - da fokussierter - sondern auch in kürzerer Form erzählt hat. "Das Erwachen der Macht" ist nämlich vor allem eines: Ein gigantischer Trailer, verpackt in der Geschichte, die jeder Star Wars Fan liebt - nur um auf Nummer sicher zu gehen.
Der Film zeigt zwar immer wieder Sachen und Charaktere, die bekannt sind, aber die wenigsten davon entwickeln sich. Einige werden nur angerissen und erklärt wird so gut wie gar nichts.
Wer ist der Widerstand? Wer waren die Leute auf den Planeten, die zerstört wurden? Wo kommt die erste Ordnung her? Die Liste ist lang. Der Film schafft es aber trotz der Laufzeit über zwei Stunden nicht, irgendetwas zu erklären, wodurch er einzig und allein dazu da ist, die kommenden Filme anzukündigen und den Fans Dinge zu zeigen, die sie mögen, um sie anzuheizen:
Hier der Millennium Falke, dort eine alte Leia, dann noch Chewbacca... Und hey, hier haben wir noch Lukes erstes Lichtschwert, das er auf Bespin verloren hat... und... Oh, mein Gott! R2D2 und C3PO!!!
Das ist beim ersten Mal noch irgendwie interessant, dann aber nicht mehr.

Dann wären da noch die Stimmen der Figuren. Der Einzige, der wirklich von seiner originalen Stimme profitiert, ist Kylo Ren, der deutlich erwachsener und düsterer klingt. Allen anderen tun ihre deutschen Stimmen entweder nicht weh oder aber sie bessern die Figur stattdessen auf.
Während mir die Ansprache von General Hux, vor dem ersten Abschuss der Starkiller Base, auf Deutsch recht wuchtig erschien, fehlt ihr diese Wucht im O-Ton irgendwie.
Noch schlimmer finde ich allerding die von Daisy Ridley gespielte Rey, die einen so fetten Akzent hat, dass sie mir schon nach den ersten Sätzen wie ein Fremdkörper vorkommt.
Jetzt könnte irgendwer argumentieren, dass sie ja auf einem fremden Planeten aufgewachsen ist und man dort nun einmal so spricht. Tut nur keiner. Also so sprechen.

Doch das ist nicht das einzige Problem, das ich mit dieser Figur habe. Und nein, ich störe mich nicht an einer weiblichen Hauptfigur - wenn sie denn gut ist!
Leider ist Rey keine besonders tolle Figur - was man immer genau dann sieht, wenn Finn dabei ist. Letzterer macht nämlich eine Entwicklung durch, während Rey einfach nur Rey bleibt. Selbst der viel gescholtene Kylo Ren glänzt dagegen.
Das liegt schon allein daran, dass Rey wirklich alles kann. Sie ist selbstbewusst, akrobatisch, kennt sich super mit Raumschifftechnik aus, kann ihr völlig unbekannte bzw. ungewohnte Schiffe mit meisterlicher Eleganz fliegen und kämpfen kann sie obendrein auch noch. Doch was soll mit so einer Figur schon passieren? Was soll sie noch alles können, sprich, wie soll sie sich entwickeln? Und wieso gibt es entweder keine weiblichen Hauptfiguren oder nur völlig krass überzeichnete "Superweiber"?
Und nein, das hat nichts mit der Macht zu tun: "That‘s not how the Force works!"

Und genau hier liegt auch mein größtes Problem mit dem Trailer von "Rogue One", denn auch dort gibt es wohl wieder so ein "Superweib". Da kann die Action noch so toll aussehen, ich befürchte einfach ein "Fast and Furious - in Space" - und wer mein Geschreibsel öfter liest, der weiß, dass ich mit dieser Filmserie schon seit langem gebrochen habe.
Für alle anderen: Übertriebene Action der Action willen und ein Drehbuch das sich danach richtet, während die Figuren überzeichnet cool sind und markigen Dialogdünnschiss absondern.

Das gesagt, bleibt uns nur zu hoffen, dass es nicht so kommen wird. "Rebels" zeigt zumindest, dass man interessante Geschichten und Charaktere - inklusive starker Frauen - haben kann, wenn man denn jemand Fähiges an so ein Drehbuch setzt...

[upd. 2016-04-18 21:09:24::121(SSh)]
[upd. 2016-04-20 13:33:50::839(TheNightwatcher)]
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The Nightwatcher: I've got a bad feeling about this! Star Wars - Das Erwachen der Macht und der Rogue One Trailer

Nur vorweg, ich bin ein riesiger Star Wars Fan, seit ich die Filme das erste Mal im Alter von sechs Jahren zusammen mit meinem Vater im Fernsehen gesehen habe. Comics, Bücher und Videospiele zum Thema habe ich verschlungen, aber Episode I bis III sowie die Serien „Clone Wars“ und „Rebels“ finde ich ebenso gut - wenn auch teilweise mit gewissen Abstrichen - und sie machen mir Spaß. Die Streichung des bisherigen Bücherkanons durch Disney finde ich auch nicht schlimm.

Dann wollen wir mal!

Mittlerweile steht der DVD/Bluray-Release von "Das Erwachen der Macht an" und der erste Trailer für den im Winter folgenden Film "Rogue One" ist auf Youtube zu finden. Trotzdem - oder eher deswegen - stehe ich völlig unbegeistert auf dem Bahnsteig und schaue dem Hypetrain hinterher. Will sagen, es lässt mich - als Fan - einfach total kalt.

"Das Erwachen der Macht" habe ich mittlerweile zum zweiten Mal gesehen. Mit einem Abstand von über einem Monat.
Dieses Mal sogar, weil es mir so sehr empfohlen wurde, im englischen Originalton. Dieses zweite Mal hat dem Film aber absolut keinen Gefallen getan und ich bin wieder daran erinnert worden, dass wir im deutschsprachigen Raum sehr dankbar für unsere Synchronisationen und deren Sprecher sein können. Aber der Reihe nach.

War das "Erwachen der Macht" nach dem ersten Mal Sehen noch eine interessante Interpretation des Themas von "Episode IV - Eine neue Hoffnung", verbreitet der Film schon beim zweiten Mal eine extreme Langeweile.
Das liegt schlicht daran, dass das große Vorbild die Geschichte nicht nur besser - da fokussierter - sondern auch in kürzerer Form erzählt hat. "Das Erwachen der Macht" ist nämlich vor allem eines: Ein gigantischer Trailer, verpackt in der Geschichte, die jeder Star Wars Fan liebt - nur um auf Nummer sicher zu gehen.
Der Film zeigt zwar immer wieder Sachen und Charaktere, die bekannt sind, aber die wenigsten davon entwickeln sich. Einige werden nur angerissen und erklärt wird so gut wie gar nichts.
Wer ist der Widerstand? Wer waren die Leute auf den Planeten, die zerstört wurden? Wo kommt die erste Ordnung her? Die Liste ist lang. Der Film schafft es aber trotz der Laufzeit über zwei Stunden nicht, irgendetwas zu erklären, wodurch er einzig und allein dazu da ist, die kommenden Filme anzukündigen und den Fans Dinge zu zeigen, die sie mögen, um sie anzuheizen:
Hier der Millennium Falke, dort eine alte Leia, dann noch Chewbacca... Und hey, hier haben wir noch Lukes erstes Lichtschwert, das er auf Bespin verloren hat... und... Oh, mein Gott! R2D2 und C3PO!!!
Das ist beim ersten Mal noch irgendwie interessant, dann aber nicht mehr.

Dann wären da noch die Stimmen der Figuren. Der Einzige, der wirklich von seiner originalen Stimme profitiert, ist Kylo Ren, der deutlich erwachsener und düsterer klingt. Allen anderen tun ihre deutschen Stimmen entweder nicht weh oder aber sie bessern die Figur stattdessen auf.
Während mir die Ansprache von General Hux, vor dem ersten Abschuss der Starkiller Base, auf Deutsch recht wuchtig erschien, fehlt ihr diese Wucht im O-Ton irgendwie.
Noch schlimmer finde ich allerding die von Daisy Ridley gespielte Rey, die einen so fetten Akzent hat, dass sie mir schon nach den ersten Sätzen wie ein Fremdkörper vorkommt.
Jetzt könnte irgendwer argumentieren, dass sie ja auf einem fremden Planeten aufgewachsen ist und man dort nun einmal so spricht. Tut nur keiner. Also so sprechen.

Doch das ist nicht das einzige Problem, das ich mit dieser Figur habe. Und nein, ich störe mich nicht an einer weiblichen Hauptfigur - wenn sie denn gut ist!
Leider ist Rey keine besonders tolle Figur - was man immer genau dann sieht, wenn Finn dabei ist. Letzterer macht nämlich eine Entwicklung durch, während Rey einfach nur Rey bleibt. Selbst der viel gescholtene Kylo Ren glänzt dagegen.
Das liegt schon allein daran, dass Rey wirklich alles kann. Sie ist selbstbewusst, akrobatisch, kennt sich super mit Raumschifftechnik aus, kann ihr völlig unbekannte bzw. ungewohnte Schiffe mit meisterlicher Eleganz fliegen und kämpfen kann sie obendrein auch noch. Doch was soll mit so einer Figur schon passieren? Was soll sie noch alles können, sprich, wie soll sie sich entwickeln? Und wieso gibt es entweder keine weiblichen Hauptfiguren oder nur völlig krass überzeichnete "Superweiber"?
Und nein, das hat nichts mit der Macht zu tun: "That‘s not how the Force works!"

Und genau hier liegt auch mein größtes Problem mit dem Trailer von "Rogue One", denn auch dort gibt es wohl wieder so ein "Superweib". Da kann die Action noch so toll aussehen, ich befürchte einfach ein "Fast and Furious - in Space" - und wer mein Geschreibsel öfter liest, der weiß, dass ich mit dieser Filmserie schon seit langem gebrochen habe.
Für alle anderen: Übertriebene Action der Action willen und ein Drehbuch das sich danach richtet, während die Figuren überzeichnet cool sind und markigen Dialogdünnschiss absondern.

Das gesagt, bleibt uns nur zu hoffen, dass es nicht so kommen wird. "Rebels" zeigt zumindest, dass man interessante Geschichten und Charaktere - inklusive starker Frauen - haben kann, wenn man denn jemand Fähiges an so ein Drehbuch setzt...

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