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Blog zur Welt der Spiele [SpielxPress]


SotA - part 3- Land Rush

[2016-08-06 11:18:01] von Bernhard Koller

Die Zeit vergeht und letzte Woche startete der "final wipe" in Shroud of the Avatar. Zur Erinnerung: Es ist das Fantasy-Rollenspiel von Richard Garriott, welches der inoffizielle Nachfolger von Ultima Online ist, so allerdings nicht genannt werden darf, da Electronic Arts die Rechte daran hält. Der Community ist das egal und sie feiern das Spiel, das 2013 angekündigt worden ist, jetzt in der pre-alpha-Phase. Ja, Sie haben richtig gelesen. Wir feiern eine pre-alpha-Phase, die keinen Anspruch darauf erhebt fertig zu sein und keinesfalls nahe an der Veröffentlichung ist. Allerdings gibt es jetzt den letzten „wipe“ – sprich seit letzter Woche sollte es kein Zurücksetzen der Charaktere oder deren Besitzes mehr geben. Zumindest ist das der Plan.

Inzwischen hat sich einiges getan. Das Spiel wird über sogenannte „pledges“ verkauft. Dabei handelt es sich um Pakete, die dem Hersteller Portalarium Geld in die Kassen spülen und den Spielern ingame Dinge versprechen (z.B. Kleidungsstücke, AddOns oder auch Grund und Boden für Häuser). Dieser Grund („lots“) kommt nun in Wellen zur Verteilung an die jene Spieler, die „pledges“ bezahlt haben. Typisch amerikanisch kommen dabei jene zuerst zum Zug, die am meisten bezahlt haben und verwandeln damit eine eigentlich harmlose Fantasywelt in ein kapitalistisches Spekulationsobjekt. Wen wundert es, dass innerhalb kürzester Zeit die ersten Neumieter ihre „lots“ gegen reales Geld weitervermieten wollen. Eine Gruppe, die sich bereits im Spiel „second life“ hervorgetan hat, versucht auch hier kräftig zu verdienen. Es geht dabei nicht um ingame-Gold, sondern um harte reale Dollars. In den Foren prügeln sich Spieler der ersten Stunden, die Spieler ohne viel Geld beherrschen wollten, nun mit Geschäftemachern, die alle Spieler finanziell beherrschen wollen. Dabei geht es um gute Plätze innerhalb des Spiels, die dann als ingame-Shops und ähnliches verwendet werden können. Allerortens herrscht nun der Streit und da der land-rush für den ganzen August angesetzt ist, erleben wir momentan erst den Anfang. Was sagt Portalarium dazu? Nichts, denn sie finden das gut.

Dass dabei eine gute Spielidee derart kommerzialisiert wird, dass dieses Spiel den Bach runter gehen wird, scheint den guten Bekannten der StarCitizens-Macher ziemlich egal zu sein. Wir erleben hier eine neue Welle der Computerspiele, die nach pay2win und pay2play eine pay2rule-Regel einführen. Insgesamt eine ziemliche Tragödie für die heimischen Rollenspieler, die sich endlich wieder auf ein RPG der alten Schule gefreut haben. Unser Tipp: auf GOG einfach mal wieder ein altes Rollenspiel raussuchen und in Ruhe spielen, dabei Spaß haben und die Abzocker links liegen lassen.

[upd. 2016-08-06 11:29:06::1(BKo)]
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SotA - part 3- Land Rush

Die Zeit vergeht und letzte Woche startete der "final wipe" in Shroud of the Avatar. Zur Erinnerung: Es ist das Fantasy-Rollenspiel von Richard Garriott, welches der inoffizielle Nachfolger von Ultima Online ist, so allerdings nicht genannt werden darf, da Electronic Arts die Rechte daran hält. Der Community ist das egal und sie feiern das Spiel, das 2013 angekündigt worden ist, jetzt in der pre-alpha-Phase. Ja, Sie haben richtig gelesen. Wir feiern eine pre-alpha-Phase, die keinen Anspruch darauf erhebt fertig zu sein und keinesfalls nahe an der Veröffentlichung ist. Allerdings gibt es jetzt den letzten „wipe“ – sprich seit letzter Woche sollte es kein Zurücksetzen der Charaktere oder deren Besitzes mehr geben. Zumindest ist das der Plan.

Inzwischen hat sich einiges getan. Das Spiel wird über sogenannte „pledges“ verkauft. Dabei handelt es sich um Pakete, die dem Hersteller Portalarium Geld in die Kassen spülen und den Spielern ingame Dinge versprechen (z.B. Kleidungsstücke, AddOns oder auch Grund und Boden für Häuser). Dieser Grund („lots“) kommt nun in Wellen zur Verteilung an die jene Spieler, die „pledges“ bezahlt haben. Typisch amerikanisch kommen dabei jene zuerst zum Zug, die am meisten bezahlt haben und verwandeln damit eine eigentlich harmlose Fantasywelt in ein kapitalistisches Spekulationsobjekt. Wen wundert es, dass innerhalb kürzester Zeit die ersten Neumieter ihre „lots“ gegen reales Geld weitervermieten wollen. Eine Gruppe, die sich bereits im Spiel „second life“ hervorgetan hat, versucht auch hier kräftig zu verdienen. Es geht dabei nicht um ingame-Gold, sondern um harte reale Dollars. In den Foren prügeln sich Spieler der ersten Stunden, die Spieler ohne viel Geld beherrschen wollten, nun mit Geschäftemachern, die alle Spieler finanziell beherrschen wollen. Dabei geht es um gute Plätze innerhalb des Spiels, die dann als ingame-Shops und ähnliches verwendet werden können. Allerortens herrscht nun der Streit und da der land-rush für den ganzen August angesetzt ist, erleben wir momentan erst den Anfang. Was sagt Portalarium dazu? Nichts, denn sie finden das gut.

Dass dabei eine gute Spielidee derart kommerzialisiert wird, dass dieses Spiel den Bach runter gehen wird, scheint den guten Bekannten der StarCitizens-Macher ziemlich egal zu sein. Wir erleben hier eine neue Welle der Computerspiele, die nach pay2win und pay2play eine pay2rule-Regel einführen. Insgesamt eine ziemliche Tragödie für die heimischen Rollenspieler, die sich endlich wieder auf ein RPG der alten Schule gefreut haben. Unser Tipp: auf GOG einfach mal wieder ein altes Rollenspiel raussuchen und in Ruhe spielen, dabei Spaß haben und die Abzocker links liegen lassen.

[upd. 2016-08-06 11:29:06::1(BKo)]

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