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Blog zur Welt der Spiele [SpielxPress]


Sind Spieler Terroristen?

[2015-11-17 15:41:34] von Bernhard Koller

Im Gefolge von Krieg und Terror kommen Angst und Panikmache. Das ist menschlich und nicht weiter verwerflich. Kritisch wird die Sache dann, wenn Provinzpolitiker das zum Anlass nehmen, um die Bürgerrechte weiter einzuschränken, alle Bewohner eines Landes über einen Kamm zu scheren und die Menschen in die Totalüberwachung zu treiben.

(C) Electronic Arts 2015, Star Wars Battlefront

Das ist dieser Tage gleich zweimal passiert. Einerseits wird gemeldet, dass Belgiens Vizepremier und Innenminister Jan Jambon die PS4-Konsolen angreift, wegen ihrer Art, Kommunikation zu verschlüsseln. Die Verschlüsselung sei zu schwer vom Sicherheitsdienst des Landes zu entschlüsseln. Schon früher wurden Ingame-Chats von Spielen als Hort der Verabredung von Terroristen und ähnlichen subversiven Elementen gebrandmarkt. Was wird jetzt als nächstes kommen? Kein Chat mehr – oder Öffnung der Inhalte für Geheimdienste? Was auch immer, es wird die Spieler erneut einschränken und unter dem Mäntelchen des Terrorismus die Privatsphäre weiter reduzieren. Dabei ist das doch lächerlich. Die Ausbildung der Terroristen mag zwar durchschnittlich nicht besonders sein, aber es wird einige wenige gute Informatiker geben, die sich eigene Chat-Programme schreiben. Aus eigener Erfahrung benötigt ein Java-Chatprogramm (Client/Server) inklusive rudimentärer Verschlüsselung ca. ein bis zwei Stunden Arbeit. Wenn man etwas mehr Zeit reinsteckt, kann die Verschlüsselung ziemlich abhörsicher gemacht werden. Wenn man das Programm noch zusätzlich auf eher unüblichen Ports aufsetzt, dann ist eine Abhörung durch Geheimdienste eher unwahrscheinlich. Wenn der Aufwand allerdings nicht die Terroristen aufhält – wozu macht man es dann? Vielleicht müssen ja doch die vielen bösen Spieler genauer überwacht werden … ;->

Als zweiter Anschlag auf die persönliche Freiheit ist der Vorstoß der Geheimdienste – allen voran der amerikanische CIA – zu bewerten. Sie wettern gegen die Verschlüsselung von Daten gleich komplett. Damit würden Terroristen unterstützt. Natürlich – wenn man  das unselige Thema Kinderpornografie nicht vorschieben kann, dann kommt ein Terroranschlag in Paris gerade recht. Wenn man allerdings der aktuellen Aufarbeitung glauben darf, dann hätte kein Geheimdienst der Welt diese Anschläge vereiteln können. Die Kommunikation schien dezentral zu laufen, die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Ländern und sie zweigten, nachdem ihr Hauptziel – das Stadion Isle de France – nicht zu erreichen war, auf andere Schauplätze ab. Klingt wie das Drehbuch eines Hollywoodfilms. Leider mit realen fatalen Folgen.

Man greift somit wieder jene Menschen an, die den Computer sehr häufig verwenden – die Spieler dieser Welt. Es scheint aus der Sicht der Mächtigen sehr subversiv, seine Zeit hinter einem Computermonitor zu verbringen. Da müssen Geheimnisse und Verschwörungen am laufenden Band konstruiert und die Übernahme der Welt ins Auge gefasst werden. Das gilt es zu unterbinden. Zumindest, wenn es nach dem Willen der kontrollierenden und steuernden Elite geht. Allerdings wissen sie sich selbst ganz gut zu schützen. VPN-Verbindungen und abhörsichere Handys sorgen dafür, dass die Überwachung dann doch nicht zu weit geht. Man will ja in der Welt der Reichen und Schönen nicht bespitzelt werden.

[upd. 2015-11-17 21:02:02::121(SSh)]
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Im Gefolge von Krieg und Terror kommen Angst und Panikmache. Das ist menschlich und nicht weiter verwerflich. Kritisch wird die Sache dann, wenn Provinzpolitiker das zum Anlass nehmen, um die Bürgerrechte weiter einzuschränken, alle Bewohner eines Landes über einen Kamm zu scheren und die Menschen in die Totalüberwachung zu treiben.

(C) Electronic Arts 2015, Star Wars Battlefront

Das ist dieser Tage gleich zweimal passiert. Einerseits wird gemeldet, dass Belgiens Vizepremier und Innenminister Jan Jambon die PS4-Konsolen angreift, wegen ihrer Art, Kommunikation zu verschlüsseln. Die Verschlüsselung sei zu schwer vom Sicherheitsdienst des Landes zu entschlüsseln. Schon früher wurden Ingame-Chats von Spielen als Hort der Verabredung von Terroristen und ähnlichen subversiven Elementen gebrandmarkt. Was wird jetzt als nächstes kommen? Kein Chat mehr – oder Öffnung der Inhalte für Geheimdienste? Was auch immer, es wird die Spieler erneut einschränken und unter dem Mäntelchen des Terrorismus die Privatsphäre weiter reduzieren. Dabei ist das doch lächerlich. Die Ausbildung der Terroristen mag zwar durchschnittlich nicht besonders sein, aber es wird einige wenige gute Informatiker geben, die sich eigene Chat-Programme schreiben. Aus eigener Erfahrung benötigt ein Java-Chatprogramm (Client/Server) inklusive rudimentärer Verschlüsselung ca. ein bis zwei Stunden Arbeit. Wenn man etwas mehr Zeit reinsteckt, kann die Verschlüsselung ziemlich abhörsicher gemacht werden. Wenn man das Programm noch zusätzlich auf eher unüblichen Ports aufsetzt, dann ist eine Abhörung durch Geheimdienste eher unwahrscheinlich. Wenn der Aufwand allerdings nicht die Terroristen aufhält – wozu macht man es dann? Vielleicht müssen ja doch die vielen bösen Spieler genauer überwacht werden … ;->

Als zweiter Anschlag auf die persönliche Freiheit ist der Vorstoß der Geheimdienste – allen voran der amerikanische CIA – zu bewerten. Sie wettern gegen die Verschlüsselung von Daten gleich komplett. Damit würden Terroristen unterstützt. Natürlich – wenn man  das unselige Thema Kinderpornografie nicht vorschieben kann, dann kommt ein Terroranschlag in Paris gerade recht. Wenn man allerdings der aktuellen Aufarbeitung glauben darf, dann hätte kein Geheimdienst der Welt diese Anschläge vereiteln können. Die Kommunikation schien dezentral zu laufen, die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Ländern und sie zweigten, nachdem ihr Hauptziel – das Stadion Isle de France – nicht zu erreichen war, auf andere Schauplätze ab. Klingt wie das Drehbuch eines Hollywoodfilms. Leider mit realen fatalen Folgen.

Man greift somit wieder jene Menschen an, die den Computer sehr häufig verwenden – die Spieler dieser Welt. Es scheint aus der Sicht der Mächtigen sehr subversiv, seine Zeit hinter einem Computermonitor zu verbringen. Da müssen Geheimnisse und Verschwörungen am laufenden Band konstruiert und die Übernahme der Welt ins Auge gefasst werden. Das gilt es zu unterbinden. Zumindest, wenn es nach dem Willen der kontrollierenden und steuernden Elite geht. Allerdings wissen sie sich selbst ganz gut zu schützen. VPN-Verbindungen und abhörsichere Handys sorgen dafür, dass die Überwachung dann doch nicht zu weit geht. Man will ja in der Welt der Reichen und Schönen nicht bespitzelt werden.

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