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SpielxPress-Test

[2016-04-07 23:26:20] #Id: 13699 | View: 20733

Obscuritas

Back in Horror

Erst kürzlich hatten wir das Horror-Spiel “Pineview Drive” des aus Deutschland stammenden Entwicklerstudios Visual Imagination Software - kurz VIS - im Test. Auch die neueste Veröffentlichung “Obscuritas”, als Publisher tritt Koch Media hier auf den Plan, entführt den Spieler wieder in das viel zu dünn besetzte Horror-Genre.



Das Setting mutet sehr stereotyp an. Die Hauptfigur Sarah erbt eine - dem Genre entsprechend - alte, sehr gespenstische Villa. Dies wird dem Spieler zu Beginn des Spiels via Brief mitgeteilt. Statt Sarah einfach die Besitzurkunde zu überlassen, hat der verstorbene Großonkel allerdings eine kleine Schnitzeljagd vorbereitet, mit der sich die Protagonistin die Villa quasi verdienen muss. So begibt sich der Spieler auf die Reise und beginnt die Erkundung des Hauses.

Im Haus angekommen erinnert das Gameplay stark an “Pineview Drive”. Wir hangeln uns von Raum zu Raum und suchen Schlüssel für Schlüssel um neue Räume öffnen zu können. Kleine Manöverkritik: Würde Sarah einen ordentlichen Schlüsseldienst rufen, wäre das Game in gut 10 Minuten vorbei, doch ähnliche, an den Haaren herbei gezogene, Settings finden wir auch in anderen Spielen wie beispielsweise “The Room”. Darum blicken wir über diese Schwäche großzügig hinweg. Natürlich handelt es sich nicht einfach um übliche Schlüsselrätsel, dem Genre entsprechend wird alles mit einer, leider sehr seichten, Horrorgeschichte aufgepeppt. Auch an Szenen, in denen der Spieler direkt erschrecken soll, wurde gedacht - hier bedienen sich die Entwickler oft offensichtlicher Elemente um so die sog. “Jump Scares” zu produzieren. Bedeutet, statt möglichst subtiler Stilmittel finden wir meist überraschende Lichtblitze oder Sprünge im Ton vor. Das wirkt zwar ein wenig aufgesetzt und erzwungen, funktioniert aber auf der anderen Seite auch ganz gut und erzeugt wahrscheinlich bei den meisten Spielern zumindest den kurzfristigen Schock-Effekt ohne groß Angst vor Albträumen haben zu müssen.



In Sachen Gameplay gibt es keinen Grund zur Kritik, die Steuerung funktioniert mit Tastatur / Maus als auch mit einem Controller ohne nennenswerte Probleme. In Sachen Grafik möchten wir wohlwollend von “zweckgemäß” sprechen - hier könnte das Spiel einiges Polishing vertragen, aber auch andere Adventures sind hier oft etwas hinterher.

Wir können “Obscuritas” von VIS weder groß empfehlen noch euch von dem Spiel abraten. Das Spiel bietet eine klischeehafte Horrorthematik mit dünner Story, mittelmäßiger Grafik und einigen wenigen “Jumpscares”. Fans von klassichen Adventures sind all diese Nachteile aber, leider, durchaus gewohnt und können hier einen guten Griff machen - und zusätzlich ein wenig Horror geboten bekommen. Wer an “Broken Sword” mit Horror denkt, wird zufrieden sein - wer ein “Resident Evil” Adventure erwartet, leider enttäuscht.

Pro/Contra:
+ Umfang, Steuerung
- Grafik, flache Story

Wertung: 3 von 5 Sternen

[upd. 2016-04-07 23:26:04::59(JGr)]
[upd. 2016-04-07 23:27:04::59(JGr)]

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Obscuritas

Back in Horror

Erst kürzlich hatten wir das Horror-Spiel “Pineview Drive” des aus Deutschland stammenden Entwicklerstudios Visual Imagination Software - kurz VIS - im Test. Auch die neueste Veröffentlichung “Obscuritas”, als Publisher tritt Koch Media hier auf den Plan, entführt den Spieler wieder in das viel zu dünn besetzte Horror-Genre.



Das Setting mutet sehr stereotyp an. Die Hauptfigur Sarah erbt eine - dem Genre entsprechend - alte, sehr gespenstische Villa. Dies wird dem Spieler zu Beginn des Spiels via Brief mitgeteilt. Statt Sarah einfach die Besitzurkunde zu überlassen, hat der verstorbene Großonkel allerdings eine kleine Schnitzeljagd vorbereitet, mit der sich die Protagonistin die Villa quasi verdienen muss. So begibt sich der Spieler auf die Reise und beginnt die Erkundung des Hauses.

Im Haus angekommen erinnert das Gameplay stark an “Pineview Drive”. Wir hangeln uns von Raum zu Raum und suchen Schlüssel für Schlüssel um neue Räume öffnen zu können. Kleine Manöverkritik: Würde Sarah einen ordentlichen Schlüsseldienst rufen, wäre das Game in gut 10 Minuten vorbei, doch ähnliche, an den Haaren herbei gezogene, Settings finden wir auch in anderen Spielen wie beispielsweise “The Room”. Darum blicken wir über diese Schwäche großzügig hinweg. Natürlich handelt es sich nicht einfach um übliche Schlüsselrätsel, dem Genre entsprechend wird alles mit einer, leider sehr seichten, Horrorgeschichte aufgepeppt. Auch an Szenen, in denen der Spieler direkt erschrecken soll, wurde gedacht - hier bedienen sich die Entwickler oft offensichtlicher Elemente um so die sog. “Jump Scares” zu produzieren. Bedeutet, statt möglichst subtiler Stilmittel finden wir meist überraschende Lichtblitze oder Sprünge im Ton vor. Das wirkt zwar ein wenig aufgesetzt und erzwungen, funktioniert aber auf der anderen Seite auch ganz gut und erzeugt wahrscheinlich bei den meisten Spielern zumindest den kurzfristigen Schock-Effekt ohne groß Angst vor Albträumen haben zu müssen.



In Sachen Gameplay gibt es keinen Grund zur Kritik, die Steuerung funktioniert mit Tastatur / Maus als auch mit einem Controller ohne nennenswerte Probleme. In Sachen Grafik möchten wir wohlwollend von “zweckgemäß” sprechen - hier könnte das Spiel einiges Polishing vertragen, aber auch andere Adventures sind hier oft etwas hinterher.

Wir können “Obscuritas” von VIS weder groß empfehlen noch euch von dem Spiel abraten. Das Spiel bietet eine klischeehafte Horrorthematik mit dünner Story, mittelmäßiger Grafik und einigen wenigen “Jumpscares”. Fans von klassichen Adventures sind all diese Nachteile aber, leider, durchaus gewohnt und können hier einen guten Griff machen - und zusätzlich ein wenig Horror geboten bekommen. Wer an “Broken Sword” mit Horror denkt, wird zufrieden sein - wer ein “Resident Evil” Adventure erwartet, leider enttäuscht.

Pro/Contra:
+ Umfang, Steuerung
- Grafik, flache Story

Wertung: 3 von 5 Sternen

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