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SpielxPress-Test

[2016-06-14 17:48:14] #Id: 13811 | View: 16753

This War of Mine: The Little Ones (PS4)​

Die Stille nach dem Krieg

Ende 2014 wurde die Anti-Kriegs-Simulation “This War of Mine” von Deep Silver veröffentlicht. Entwickelt wurde der Titel von den polnischen 11 Bit Studios, Mitte 2015 folgten neben der PC Fassung Versionen für mobile Geräte. Der Ursprungstitel konnte mich auf beiden Plattformen extrem begeistern - und noch viel mehr rühren. Mit “The Little Ones” gibt es nun ein Addon mit zusätzlichen Charakteren und Missionen.



An der Geschichte hat sich nichts geändert: Der Krieg ist vorbei, geblieben sind Zerstörung, Tod und Verlierer. Im Krieg gewinnt letztlich niemand - ein Gefühl, dass das Hauptspiel bereits sehr gut vermitteln konnte. “The Little Ones” ändert letztlich nur eines - neue Charaktere finden den Einzug in den Titel, die namensgebenden Kinder. So gesellen sich 6 neue Kinder zu dem bisherigen Dutzend Charaktere, drei weitere Erwachsene gibt es ebenfalls. Weiterhin ist es unser Hauptziel, Lebensmittel, Medikamente und Waffen auf Stealth Beutezügen zu finden. Grafisch gibt es ebenso keine Verbesserungen. Technisch war das ursprüngliche Spiel bestimmt keine große Überraschung, es bestach eher durch eine künstlerische als durch eine sehr realistische Darstellung. Nach wie vor ist das Spiel komplett in deutscher Sprache verfügbar.

Was macht dieses Addon also wirklich aus? Die Gnadenlosigkeit. Der Druck auf die Tränendrüse. Das Hauptspiel konnte dies bereits sehr gut. Das Spiel bestach durch schwierige soziale Interaktionen, Probleme die durch extreme Resourcenknappheit entstanden und schwerwiegende Entscheidungen à la: “Diesem Charakter gebe ich nichts mehr zu essen - wir haben zu wenig, er ist ohnedies verletzt, ich finde keine Medikamente und die Chance, dass er sowieso stirbt, ist zu hoch. Dafür kann ich einen anderen mit diesem Essen retten bzw. ihn nicht verhungern lassen.”. Im Vordergrund stehen nun die Fragen, ob man Kinder in Kriegen überhaupt schützen kann und inwiefern diese durch den Krieg seelisch geschädigt werden. Das Treffen schwerer Entscheidungen im Bewusstsein, dass man hier im wahrsten Sinne des Wortes über Kinder richtet, macht alles umso schwerer. Bei Fragen wie “Papa, warum gibt es Krieg?” oder “Mama, ich will, dass der Krieg aufhört” schossen mir, tatsächlich, die Tränen in die Augen.



“This War of Mine: The Little Ones” unterstreicht die Stärken des Spiels nur weiter - die Stimmung, die Atmosphäre und die ethischen Problematiken. Dieses Spiel ist kein Action Shooter, nicht gewaltverherrlichend - es ist meiner Meinung nach eines der ersten echten “Antikriegsspiele”. Selten gibt es schöne Situationen, meist nur Pein, Hunger und Tod. Das zusätzliche Element der Kinder in einer zu harten Welt hebt das Emotionslevel weiter. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Videospiel geweint habe - “The Little Ones” hat dieses Kunststück geschafft. Auf all dies muss sich der Spieler einlassen können, all dies müsst ihr verkraften wollen - ich denke gerade für Eltern ist das Spiel noch eine Schippe härter - doch wenn ihr dies könnt, bekommt ihr eine strategische Simulation mit enorm viel Emotion geboten.

Wertung: 4,5 von 5 Sterne



[upd. 2016-06-19 16:33:04::121(SSh)]

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This War of Mine: The Little Ones (PS4)​

Die Stille nach dem Krieg

Ende 2014 wurde die Anti-Kriegs-Simulation “This War of Mine” von Deep Silver veröffentlicht. Entwickelt wurde der Titel von den polnischen 11 Bit Studios, Mitte 2015 folgten neben der PC Fassung Versionen für mobile Geräte. Der Ursprungstitel konnte mich auf beiden Plattformen extrem begeistern - und noch viel mehr rühren. Mit “The Little Ones” gibt es nun ein Addon mit zusätzlichen Charakteren und Missionen.



An der Geschichte hat sich nichts geändert: Der Krieg ist vorbei, geblieben sind Zerstörung, Tod und Verlierer. Im Krieg gewinnt letztlich niemand - ein Gefühl, dass das Hauptspiel bereits sehr gut vermitteln konnte. “The Little Ones” ändert letztlich nur eines - neue Charaktere finden den Einzug in den Titel, die namensgebenden Kinder. So gesellen sich 6 neue Kinder zu dem bisherigen Dutzend Charaktere, drei weitere Erwachsene gibt es ebenfalls. Weiterhin ist es unser Hauptziel, Lebensmittel, Medikamente und Waffen auf Stealth Beutezügen zu finden. Grafisch gibt es ebenso keine Verbesserungen. Technisch war das ursprüngliche Spiel bestimmt keine große Überraschung, es bestach eher durch eine künstlerische als durch eine sehr realistische Darstellung. Nach wie vor ist das Spiel komplett in deutscher Sprache verfügbar.

Was macht dieses Addon also wirklich aus? Die Gnadenlosigkeit. Der Druck auf die Tränendrüse. Das Hauptspiel konnte dies bereits sehr gut. Das Spiel bestach durch schwierige soziale Interaktionen, Probleme die durch extreme Resourcenknappheit entstanden und schwerwiegende Entscheidungen à la: “Diesem Charakter gebe ich nichts mehr zu essen - wir haben zu wenig, er ist ohnedies verletzt, ich finde keine Medikamente und die Chance, dass er sowieso stirbt, ist zu hoch. Dafür kann ich einen anderen mit diesem Essen retten bzw. ihn nicht verhungern lassen.”. Im Vordergrund stehen nun die Fragen, ob man Kinder in Kriegen überhaupt schützen kann und inwiefern diese durch den Krieg seelisch geschädigt werden. Das Treffen schwerer Entscheidungen im Bewusstsein, dass man hier im wahrsten Sinne des Wortes über Kinder richtet, macht alles umso schwerer. Bei Fragen wie “Papa, warum gibt es Krieg?” oder “Mama, ich will, dass der Krieg aufhört” schossen mir, tatsächlich, die Tränen in die Augen.



“This War of Mine: The Little Ones” unterstreicht die Stärken des Spiels nur weiter - die Stimmung, die Atmosphäre und die ethischen Problematiken. Dieses Spiel ist kein Action Shooter, nicht gewaltverherrlichend - es ist meiner Meinung nach eines der ersten echten “Antikriegsspiele”. Selten gibt es schöne Situationen, meist nur Pein, Hunger und Tod. Das zusätzliche Element der Kinder in einer zu harten Welt hebt das Emotionslevel weiter. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Videospiel geweint habe - “The Little Ones” hat dieses Kunststück geschafft. Auf all dies muss sich der Spieler einlassen können, all dies müsst ihr verkraften wollen - ich denke gerade für Eltern ist das Spiel noch eine Schippe härter - doch wenn ihr dies könnt, bekommt ihr eine strategische Simulation mit enorm viel Emotion geboten.

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