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SpielxPress-Test

[2016-07-18 21:14:35] #Id: 13893 | View: 15031

Overwatch (PS4) - ein Test für alle, die nicht zum Zielpublikum gehören

Blizzard Entertainment kennt man vor allem durch Echtzeitstrategie-Hits wie "Starcraft" und "Warcraft" sowie dessen Ableger, der dem Massive Multiplayer Online Rollenspiel Genre (MMORPG) zum großen Durchbruch verhalf: "Wold of Warcraft". Mit "Overwatch" will man nun auch das Genre des Team-Shooters im Sturm erobern - und bereits ein paar Wochen nach Release, also zum Zeitpunkt dieses Tests, haben sie das tatsächlich auch geschafft. Knallbunt und im Cell-Shade-Comic-Look kommt "Overwatch" daher und buhlt mit schicken Render-Filmen um das Interesse der potentiellen Käufer. Ob das auf lange Sicht Erfolg hat, wird sich zeigen.

In "Overwatch" treten immer zwei Teams aus jeweils fünf Spielern in drei möglichen Spielmodi gegeneinander an, um eigene Ziele zu erfüllen und das gegnerische Team mit Waffengewalt an der Erfüllung ihrer Ziele zu hindern. Bei Frachtbeförderung muss man einen Wagen von einem Punkt auf der Karte zu einem anderen eskortieren, wobei der Wagen sich nur von alleine bewegt, wenn die Anzahl der Eskortierenden in dessen unmittelbarer Nähe höher ist, als die des Gegners. Bei Punkteroberung und Kontrolle hingegen wird versucht, Punkte auf der Karte einzunehmen beziehungsweise gegen den Gegner zu verteidigen - nur, dass die Regeln leicht voneinander variieren. Insgesamt gibt es neun Karten, jeweils drei für jeden Modus.

Für jedes Spiel gibt es Erfahrungspunkte, mit denen der Account Level aufsteigen kann. Für jeden Aufstieg gibt es dann eine Loot-Box, die von neuen Sprüchen oder einem neuen Aussehen für die Spielfiguren bis hin zu Spray-Tags reichen, mit denen man im Spiel sein Logo an die Wand malen kann. Spielerisch haben diese Loots aber keinerlei Auswirkung.

Neben einer schnellen Suche, um ein Match zu finden, gibt es die Möglichkeit, zu Trainingszwecken gegen computergesteuerte Gegner anzutreten. Desweiteren kann man noch ein Match mit veränderten Regeln kreieren oder an einem "Brawl der Woche" teilnehmen, bei dem durch Blizzard verschiedene Regeländerungen vorgegeben werden. Ab Stufe 25 gibt es dann außerdem die Möglichkeit, Ranglistenspiele zu bestreiten.

Die Teams für jede Runde stellt man sich aus den sogenannten Helden - also den spielbaren Figuren - zusammen. Von diesen können beliebig viele Gleiche für ein Team aufgestellt werden, wobei vor allem der Mix und das gegenseitige Ergänzen ihrer Fähigkeiten zum Sieg beitragen - abgesehen vom spielerischen Können an sich, versteht sich. Von der sexy Scharfschützin über den einen technikaffinen Zwerg und einen hyperintelligenten Affen, bis hin zu einem futuristischen Ritter ist unter den 21 Helden so gut wie alles zu finden. Sie sind in die Kategorien Offensiv, Defensiv, Tanks und Unterstützer eingeteilt. Offensive und defensive Helden machen vor allem Schaden, unterscheiden sich jedoch in den Mitteln. Während die einen vorpreschen, bauen die anderen zum Beispiel Geschütze. Tanks ziehen das Feuer auf sich und sind langsamer. Dafür halten sie auch mehr aus. Unterstützer hingegen machen weniger Schaden, helfen den anderen Helden aber mit ihren Fähigkeiten, indem sie sie zum Beispiel heilen. Jeder Held verfügt neben einem Standardangriff noch über zusätzliche Aktionen, die aber in den meisten Fällen eine gewisse Zeit benötigen, bevor sie wieder nutzbar sind. Die Steuerung der Konsolenversion wurde gut an die Controller angepasst und geht flüssig von der Hand, so dass man Maus und Tastatur, die eigentlich gang und gäbe für dieses Genre sind, nicht vermisst. Prinzipiell macht "Overwatch" am meisten Sinn und Spaß, wenn man es mit Freunden spielt, um sich abzusprechen. Es spricht aber auch nichts dagegen, mit Fremden in ein Match zu gehen. Auch auf diese Weise lassen sich gute Spiele bestreiten.

Das liest sich jetzt alles doch mal ganz ordentlich. Schaut man sich aber das Ganze etwas genauer an, so stellt man schnell fest, dass hinter der schönen Fassade gehörig viel Luft ist. "Overwatch" ist ein Vollpreis-Spiel, d.h. es kostet im Laden um die 60 Euro. Dafür bring es aber eindeutig zu wenig mit - obwohl stetige Unterstützung des Titels in Form von neuen Inhalten versprochen wird.

Grafisch sieht "Overwatch" gut aus, aber keinesfalls überragend. Das wäre so auch auf der letzten Konsolengeneration machbar gewesen. Immerhin ist die Bildrate stets konstant. Trotzdem bleibt der fade Beigeschmack, dass es eben nur aussieht, wie ein 20 Euro Download-Titel oder ein Free-2-Play. Der Sound geht ok, wobei die Sprüche der Figuren gerade älteren Spielern schnell auf die Nerven gehen. Die Spielmodi lassen sich prinzipiell auf Angriff und Verteidigung herunterbrechen und die Karten fallen auch eher klein aus. Klassische Team-Shooter Modi, wie "Capture the Flag" oder "Deathmatch", sucht man vergebens und die Figuren bewegen sich im Vergleich zu anderen Spielen dieser Art sehr langsam. Vor allem, weil es keinen Sprint-Knopf gibt. Das macht das Hinlaufen zur Action vom nächsten Re-Spawn-Punkt, selbst auf den kleinen Karten, oft zu einem nervigen Geduldsspiel. Auf einen Offline-Modus wurde komplett verzichtet, ebenso wie auf einen Single-Player-Modus oder einen Offline-Coop-Modus, wie ihn zum Beispiel "Star Wars - Battlefront" bietet. Unverständlich ist auch, dass die Helden nicht vernünftig erklärt werden. Erst wenn man sich durch die Menüs klickt, findet sich eine kurze Beschreibung, zu der man sich ein Video ansehen kann. Will man sich hingegen wirklich mit den Helden auseinandersetzen, hilft nur der Blick ins Internet oder unzählige Spiele, in denen man gehörig platt gemacht wird, weil man nicht weiß, was diese oder jene Figur nun genau kann und wann es angebracht ist. Größte Frechheit sind allerdings die Loot-Boxen, die Blizzard auch zusätzlich gegen Echtgeld anbietet - in einem Vollpreisspiel! Wer also ein bestimmtes Kostüm haben will, der muss hoffen, dass neben der Schwemme an Spray-Tags und Account Icons das gewünschte Kostüm dabei ist. Die Chancen stehen - man will ja noch etwas verkaufen - aber eher schlecht dafür.

Unter dem Strich ist "Overwatch" kein schlechtes Spiel und hat schon genügend Anhänger gefunden. Gelegenheitsspieler können auch zugreifen, müssen aber damit leben, dass sie gegen die Hardcore-Spieler keine Chance haben werden. Der Einstieg ist zwar recht leicht, durch die schiere Anzahl an Helden dauert es aber einfach, bis man sich zurecht findet und seinen Spielstil gefunden hat.

Für mich selbst bietet das Spiel auf lange Sicht zu wenig Abwechslung. Die Karten sind klein, die Matches fühlen sich prinzipiell alle gleich an und die Figuren sind mir viel zu träge. Das Level- und Loot-Box-System ist mir zudem egal, schon allein aufgrund des geringen Belohnungsgefühls. Für eine Runde zwischendurch ist es nett, mehr aber nicht - und schon gar nicht für den Preis, für den es verkauft wird.

Wertung: 6,5 von 10

[upd. 2016-07-18 21:01:18::121(SSh)]

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Overwatch (PS4) - ein Test für alle, die nicht zum Zielpublikum gehören

Blizzard Entertainment kennt man vor allem durch Echtzeitstrategie-Hits wie "Starcraft" und "Warcraft" sowie dessen Ableger, der dem Massive Multiplayer Online Rollenspiel Genre (MMORPG) zum großen Durchbruch verhalf: "Wold of Warcraft". Mit "Overwatch" will man nun auch das Genre des Team-Shooters im Sturm erobern - und bereits ein paar Wochen nach Release, also zum Zeitpunkt dieses Tests, haben sie das tatsächlich auch geschafft. Knallbunt und im Cell-Shade-Comic-Look kommt "Overwatch" daher und buhlt mit schicken Render-Filmen um das Interesse der potentiellen Käufer. Ob das auf lange Sicht Erfolg hat, wird sich zeigen.

In "Overwatch" treten immer zwei Teams aus jeweils fünf Spielern in drei möglichen Spielmodi gegeneinander an, um eigene Ziele zu erfüllen und das gegnerische Team mit Waffengewalt an der Erfüllung ihrer Ziele zu hindern. Bei Frachtbeförderung muss man einen Wagen von einem Punkt auf der Karte zu einem anderen eskortieren, wobei der Wagen sich nur von alleine bewegt, wenn die Anzahl der Eskortierenden in dessen unmittelbarer Nähe höher ist, als die des Gegners. Bei Punkteroberung und Kontrolle hingegen wird versucht, Punkte auf der Karte einzunehmen beziehungsweise gegen den Gegner zu verteidigen - nur, dass die Regeln leicht voneinander variieren. Insgesamt gibt es neun Karten, jeweils drei für jeden Modus.

Für jedes Spiel gibt es Erfahrungspunkte, mit denen der Account Level aufsteigen kann. Für jeden Aufstieg gibt es dann eine Loot-Box, die von neuen Sprüchen oder einem neuen Aussehen für die Spielfiguren bis hin zu Spray-Tags reichen, mit denen man im Spiel sein Logo an die Wand malen kann. Spielerisch haben diese Loots aber keinerlei Auswirkung.

Neben einer schnellen Suche, um ein Match zu finden, gibt es die Möglichkeit, zu Trainingszwecken gegen computergesteuerte Gegner anzutreten. Desweiteren kann man noch ein Match mit veränderten Regeln kreieren oder an einem "Brawl der Woche" teilnehmen, bei dem durch Blizzard verschiedene Regeländerungen vorgegeben werden. Ab Stufe 25 gibt es dann außerdem die Möglichkeit, Ranglistenspiele zu bestreiten.

Die Teams für jede Runde stellt man sich aus den sogenannten Helden - also den spielbaren Figuren - zusammen. Von diesen können beliebig viele Gleiche für ein Team aufgestellt werden, wobei vor allem der Mix und das gegenseitige Ergänzen ihrer Fähigkeiten zum Sieg beitragen - abgesehen vom spielerischen Können an sich, versteht sich. Von der sexy Scharfschützin über den einen technikaffinen Zwerg und einen hyperintelligenten Affen, bis hin zu einem futuristischen Ritter ist unter den 21 Helden so gut wie alles zu finden. Sie sind in die Kategorien Offensiv, Defensiv, Tanks und Unterstützer eingeteilt. Offensive und defensive Helden machen vor allem Schaden, unterscheiden sich jedoch in den Mitteln. Während die einen vorpreschen, bauen die anderen zum Beispiel Geschütze. Tanks ziehen das Feuer auf sich und sind langsamer. Dafür halten sie auch mehr aus. Unterstützer hingegen machen weniger Schaden, helfen den anderen Helden aber mit ihren Fähigkeiten, indem sie sie zum Beispiel heilen. Jeder Held verfügt neben einem Standardangriff noch über zusätzliche Aktionen, die aber in den meisten Fällen eine gewisse Zeit benötigen, bevor sie wieder nutzbar sind. Die Steuerung der Konsolenversion wurde gut an die Controller angepasst und geht flüssig von der Hand, so dass man Maus und Tastatur, die eigentlich gang und gäbe für dieses Genre sind, nicht vermisst. Prinzipiell macht "Overwatch" am meisten Sinn und Spaß, wenn man es mit Freunden spielt, um sich abzusprechen. Es spricht aber auch nichts dagegen, mit Fremden in ein Match zu gehen. Auch auf diese Weise lassen sich gute Spiele bestreiten.

Das liest sich jetzt alles doch mal ganz ordentlich. Schaut man sich aber das Ganze etwas genauer an, so stellt man schnell fest, dass hinter der schönen Fassade gehörig viel Luft ist. "Overwatch" ist ein Vollpreis-Spiel, d.h. es kostet im Laden um die 60 Euro. Dafür bring es aber eindeutig zu wenig mit - obwohl stetige Unterstützung des Titels in Form von neuen Inhalten versprochen wird.

Grafisch sieht "Overwatch" gut aus, aber keinesfalls überragend. Das wäre so auch auf der letzten Konsolengeneration machbar gewesen. Immerhin ist die Bildrate stets konstant. Trotzdem bleibt der fade Beigeschmack, dass es eben nur aussieht, wie ein 20 Euro Download-Titel oder ein Free-2-Play. Der Sound geht ok, wobei die Sprüche der Figuren gerade älteren Spielern schnell auf die Nerven gehen. Die Spielmodi lassen sich prinzipiell auf Angriff und Verteidigung herunterbrechen und die Karten fallen auch eher klein aus. Klassische Team-Shooter Modi, wie "Capture the Flag" oder "Deathmatch", sucht man vergebens und die Figuren bewegen sich im Vergleich zu anderen Spielen dieser Art sehr langsam. Vor allem, weil es keinen Sprint-Knopf gibt. Das macht das Hinlaufen zur Action vom nächsten Re-Spawn-Punkt, selbst auf den kleinen Karten, oft zu einem nervigen Geduldsspiel. Auf einen Offline-Modus wurde komplett verzichtet, ebenso wie auf einen Single-Player-Modus oder einen Offline-Coop-Modus, wie ihn zum Beispiel "Star Wars - Battlefront" bietet. Unverständlich ist auch, dass die Helden nicht vernünftig erklärt werden. Erst wenn man sich durch die Menüs klickt, findet sich eine kurze Beschreibung, zu der man sich ein Video ansehen kann. Will man sich hingegen wirklich mit den Helden auseinandersetzen, hilft nur der Blick ins Internet oder unzählige Spiele, in denen man gehörig platt gemacht wird, weil man nicht weiß, was diese oder jene Figur nun genau kann und wann es angebracht ist. Größte Frechheit sind allerdings die Loot-Boxen, die Blizzard auch zusätzlich gegen Echtgeld anbietet - in einem Vollpreisspiel! Wer also ein bestimmtes Kostüm haben will, der muss hoffen, dass neben der Schwemme an Spray-Tags und Account Icons das gewünschte Kostüm dabei ist. Die Chancen stehen - man will ja noch etwas verkaufen - aber eher schlecht dafür.

Unter dem Strich ist "Overwatch" kein schlechtes Spiel und hat schon genügend Anhänger gefunden. Gelegenheitsspieler können auch zugreifen, müssen aber damit leben, dass sie gegen die Hardcore-Spieler keine Chance haben werden. Der Einstieg ist zwar recht leicht, durch die schiere Anzahl an Helden dauert es aber einfach, bis man sich zurecht findet und seinen Spielstil gefunden hat.

Für mich selbst bietet das Spiel auf lange Sicht zu wenig Abwechslung. Die Karten sind klein, die Matches fühlen sich prinzipiell alle gleich an und die Figuren sind mir viel zu träge. Das Level- und Loot-Box-System ist mir zudem egal, schon allein aufgrund des geringen Belohnungsgefühls. Für eine Runde zwischendurch ist es nett, mehr aber nicht - und schon gar nicht für den Preis, für den es verkauft wird.

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