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[2017-04-16 16:00:02] #Id: 14445 | View: 1660

Buchmesse Leipzig 2017

Eigentlich beginnen die Buchmesse und deren Besuch mit den Vorbereitungen und dem dazugehörigen Plan B für alle Eventualitäten. Etwa, ob man über die A5 und die A4 nach Leipzig fährt, oder doch lieber über Dieburg und Hanau dann auf der A7 um den ständigen LKW-Pfropfen auf der A5 auszuweichen. Doch dies ist noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss...


Tag 1
Aufstehen, Frühstücken in der Pension und Anfahrt zur Buchmesse ist ja noch gänzlich gewöhnlich und nicht sonderlich erwähnenswert. Millionen Bundesbürger stehen jeden Morgen auf, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Ankunft auf dem Messegelände, Beantragen des Parkplatzausweises und die Akkreditierung laufen problemlos. Wie üblich wird Punkt 10 Uhr geöffnet, aber ein paar sogenannte Journalisten mit Kamera und Hilfsheinz müssen natürlich auffallen, weil sie um 10 Uhr einen Termin haben. Jeder Standbetreiber weiß, dass erst um 10 Uhr geöffnet wird und wartet gern auf seine Gesprächspartner. Der Sicherheitsdienst an der Tür reagiert gelassen auf die Frage: „Sie wissen wohl nicht, wer ich bin?“ Ein freundliches: „Nein, Sie haben sich nicht vorgestellt.“ beendete das Gespräch.

Der Sicherheitsdienst war auf dieser Messe sehr bemüht. Es wurden extra an allen Eingängen Taschenprüfungen durchgeführt. Allerdings etwas halbherzig, denn Damen und Herren mit Mänteln und Schals über dem Arm oder weiten Kleidungsstücken wurde auch nur die Taschen kontrolliert. Aber das sind nur Nebensächlichkeiten. Interessant waren dann diverse Zettelchen an Ständen mit der Aufschrift: #freedeniz. Als ob er der einzige, eingesperrte Journalist wäre.

Oder später am Tag 4 als etwas unter 100 Menschen gegen den Stand des rechten Compact-Verlages demonstrierten. „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ war die ausgegebene Parole. Die Frage an einen der am lautesten schreienden Menschen, ob er ein direktes Beispiel aus den Publikationen nennen könnte, sorgte für Sprachlosigkeit. „Ich bin für Meinungsfreiheit, auf jeder Seite. Doch wenn man demonstriert, sollte man wissen gegen wen und sich vorher informieren, damit man auf mögliche Fragen eine Antwort geben kann. Sonst ist man nur Mitläufer.“ So Peter Heller, der sich den letzten Messetag bis zum Schluss gab.


Doch zurück zum ersten Tag, der bei mir bekanntlich mit Halle zwei beginnt. Das ist die Halle mit dem Schwerpunkt Phantastik. Hier finden sich sehr viele Verlage, die in ihrem Programm Phantastik führen. Dies sind vor allem die Kleinverlage. Bis letztes Jahr war auch „Werkzeugs“ vertreten, die den Autoren aus dem Bereich einen „Rückzugspunkt“ boten und die Leseinsel betreuten. Nebendran noch die Phantastik-Titel der großen Verlage. Auf diese Weise wurde man allen gerecht, die sich für die Phantastik interessierten. Leider nimmt die Zahl der Verlage in dieser Halle ab, auch der große Stand von „Werkzeugs“ fehlte. Dass die Halle trotzdem nicht ganz so leer wirkte, lag daran, dass der Monopolist Messebuchhandlung seine Fläche um das doppelte ausdehnte und die Gänge zwischen den Ständen breiter wurden. Dennoch war die Leseinsel gut gebucht und gut besucht.

Doch die Halle 2 bot nebenbei noch die Kinder- und Jugendbücher, gerade von Kosmos, Arena und Beltz & Gelberg etc. wurden hervorragende Bücher vorgestellt. Es war eine Freude in ihnen zu blättern. Der Nachteil einer großen Messe ist jedoch, dass man mit den Verantwortlichen nicht wirklich ins Gespräch kommt. Halle 2 bot noch mehr, aber ich fragte mich ernsthaft, warum es einen Stand der Bundesregierung gab, einen Stand des Bundestages, einen Stand der deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, aber keinen für politische Bildung. Die Lehrmittelverlage konnten dieses fehlende Engagement natürlich nicht Wett machen. Nach dem ausführlichen Besuch der Halle 2 ging es dann schnell durch Halle vier, fünf und drei, um einen Überblick für die nächsten Tage zu erhalten.


Tag 2
Begann natürlich wie Tag 1. Da gibt es keinen nennenswerten Unterschied, außer, man konnte und wollte eine oder gar mehrere Veranstaltungen am Vorabend besuchen, die bekanntlich bis tief in die Nacht gehen. Lesungen, Verlagspartys, gemütliches Beisammensein mit Menschen, die man nur einmal im Jahr oder noch seltener sieht.

Auf dem Programm stand Halle vier, mit Belletristik und Sachbuch als Schwerpunkt, sowie den Verlagen aus den unterschiedlichsten Ländern. Im Mittelpunkt stand Litauen. Aušrine Žilinskiene, Direktorin des Litauischen Kulturinstituts konnte viele interessierte Leserinnen und Leser an den Ständen begrüßen. Als kleines Land am östlichsten Zipfel der Ostsee ist es in den Augen der Leserschaft nicht sehr präsent. Dennoch waren gerade die vielen Verlage der unterschiedlichsten Länder von besonderem Interesse. So lernt man als Deutscher die Meinungen der anderen kennen, wie sie die deutschen Bürger, ihr Land und ihre Kultur sehen. Gerade diese Sichtweise regt zum Nachdenken an. Und die größte Frage lautet: „Sind wir wirklich so?“


Tag 3
Im Mittelpunkt heute die Hallen fünf und drei. Abhandeln ließen sie sich relativ schnell, denn die religiösen Verlage, wo Christen, Juden und Muslims friedlich nebeneinander ihre Stände hatten, interessierten mich als Atheisten gar nicht. Auch die antiquarische Messe fand nicht mein Gefallen. Die Bücher, die dort angeboten werden, sind in der Regel um bis zu 25 Prozent teurer als im freien Markt, was mir bei Büchern, die bei mir im Besitz sind, zum Teil in besserem Zustand, in Vergleichen besonders auffiel. Auf diese Weise schrumpfte die zu besuchende Fläche auf etwa eine Halle zusammen. Wichtig auch hier das Phantastik-Programm der großen Verlage. Wenn man sich auf eine Leserichtung spezialisiert, sollte man dennoch nicht die anderen Verlagsprogramme außer Acht lassen, vor allem wenn man sich in Begleitung einer Krimi und Thriller-Expertin befindet. Gerade in diesem Bereich verwischen die Grenzen zwischen Thriller und Horror, was der Verlag Festa mit seinem Programm eindrucksvoll beweist.

Preise wurden auch heftig verteilt, man will sich ja präsentieren und ins Gespräch kommen. Allerdings ist es bei den meisten Preisen so, dass dort nichts unabhängig geschieht und vieles auf „Seilschaften“ und Kumpanei hinausläuft. Wie anders ist zu erklären, dass meist Menschen Preise gewinnen, die nur wenigen bekannt sind, aber der Öffentlichkeit als „wichtig“ verkauft werden. So gab es etwa einen Preis für den  „Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres“. Gewonnen hat: „Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später“. Der populistischere Preis ist natürlich der Preis der Leipziger Buchmesse, der seit 2005 vergeben wird und zurzeit mit 60.000 € dotiert ist. Wobei ich bis heute nicht weiß, wie man dort ein Buch vorschlagen kann.


Mit 285 000 Besuchern, die dieses Jahr gezählt wurden, sind es etwa 25.000 mehr als im Vorjahr. 77 000 davon waren beim Festival „Leipzig liest“ dabei. Da es sich aber um die gleiche Menge an Besuchern der Messe handelt, kann man sie nicht wirklich zählen und müsste sie eher von der Gesamtsumme abziehen. Zieht man die Besucher der Manga-Comic-Con ab, angeblich 105.000 Besucher, bleiben für die eigentliche Messe 180.000 Besucher. Das erklärt mir, warum ich wieder einmal den Eindruck hatte, auch dieses Jahr sind es weniger Besucher als im Vorjahr. Aber egal, ob man neue Besucherrekorde feiert oder zugibt, dass die Zahl der Besucher rückläufig ist, die Leipziger Buchmesse gab auch im Jahr 2017 wieder wichtige Impulse zur Literaturvermittlung – Das ist ja Standard beim Frühjahrstreffen der Blogger, Verleger, Schulkinder, Autoren, Comic-Helden, Lehrer, Booktuber, Kulturpessimisten, E-Book-Leser, Buchhändler, Künstler, Drucker, Papierbuch-Leser, Start-up-Unternehmer, Selbstpublizierer, Kulturoptimisten und Sicherheitspersonal. Die nächste Leipziger Buchmesse findet dann vom 15. bis 18. März 2018 statt. {ESc}

[upd. 2017-04-16 15:59:12::31(STr)]

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Buchmesse Leipzig 2017

Eigentlich beginnen die Buchmesse und deren Besuch mit den Vorbereitungen und dem dazugehörigen Plan B für alle Eventualitäten. Etwa, ob man über die A5 und die A4 nach Leipzig fährt, oder doch lieber über Dieburg und Hanau dann auf der A7 um den ständigen LKW-Pfropfen auf der A5 auszuweichen. Doch dies ist noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss...


Tag 1
Aufstehen, Frühstücken in der Pension und Anfahrt zur Buchmesse ist ja noch gänzlich gewöhnlich und nicht sonderlich erwähnenswert. Millionen Bundesbürger stehen jeden Morgen auf, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Die Ankunft auf dem Messegelände, Beantragen des Parkplatzausweises und die Akkreditierung laufen problemlos. Wie üblich wird Punkt 10 Uhr geöffnet, aber ein paar sogenannte Journalisten mit Kamera und Hilfsheinz müssen natürlich auffallen, weil sie um 10 Uhr einen Termin haben. Jeder Standbetreiber weiß, dass erst um 10 Uhr geöffnet wird und wartet gern auf seine Gesprächspartner. Der Sicherheitsdienst an der Tür reagiert gelassen auf die Frage: „Sie wissen wohl nicht, wer ich bin?“ Ein freundliches: „Nein, Sie haben sich nicht vorgestellt.“ beendete das Gespräch.

Der Sicherheitsdienst war auf dieser Messe sehr bemüht. Es wurden extra an allen Eingängen Taschenprüfungen durchgeführt. Allerdings etwas halbherzig, denn Damen und Herren mit Mänteln und Schals über dem Arm oder weiten Kleidungsstücken wurde auch nur die Taschen kontrolliert. Aber das sind nur Nebensächlichkeiten. Interessant waren dann diverse Zettelchen an Ständen mit der Aufschrift: #freedeniz. Als ob er der einzige, eingesperrte Journalist wäre.

Oder später am Tag 4 als etwas unter 100 Menschen gegen den Stand des rechten Compact-Verlages demonstrierten. „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ war die ausgegebene Parole. Die Frage an einen der am lautesten schreienden Menschen, ob er ein direktes Beispiel aus den Publikationen nennen könnte, sorgte für Sprachlosigkeit. „Ich bin für Meinungsfreiheit, auf jeder Seite. Doch wenn man demonstriert, sollte man wissen gegen wen und sich vorher informieren, damit man auf mögliche Fragen eine Antwort geben kann. Sonst ist man nur Mitläufer.“ So Peter Heller, der sich den letzten Messetag bis zum Schluss gab.


Doch zurück zum ersten Tag, der bei mir bekanntlich mit Halle zwei beginnt. Das ist die Halle mit dem Schwerpunkt Phantastik. Hier finden sich sehr viele Verlage, die in ihrem Programm Phantastik führen. Dies sind vor allem die Kleinverlage. Bis letztes Jahr war auch „Werkzeugs“ vertreten, die den Autoren aus dem Bereich einen „Rückzugspunkt“ boten und die Leseinsel betreuten. Nebendran noch die Phantastik-Titel der großen Verlage. Auf diese Weise wurde man allen gerecht, die sich für die Phantastik interessierten. Leider nimmt die Zahl der Verlage in dieser Halle ab, auch der große Stand von „Werkzeugs“ fehlte. Dass die Halle trotzdem nicht ganz so leer wirkte, lag daran, dass der Monopolist Messebuchhandlung seine Fläche um das doppelte ausdehnte und die Gänge zwischen den Ständen breiter wurden. Dennoch war die Leseinsel gut gebucht und gut besucht.

Doch die Halle 2 bot nebenbei noch die Kinder- und Jugendbücher, gerade von Kosmos, Arena und Beltz & Gelberg etc. wurden hervorragende Bücher vorgestellt. Es war eine Freude in ihnen zu blättern. Der Nachteil einer großen Messe ist jedoch, dass man mit den Verantwortlichen nicht wirklich ins Gespräch kommt. Halle 2 bot noch mehr, aber ich fragte mich ernsthaft, warum es einen Stand der Bundesregierung gab, einen Stand des Bundestages, einen Stand der deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, aber keinen für politische Bildung. Die Lehrmittelverlage konnten dieses fehlende Engagement natürlich nicht Wett machen. Nach dem ausführlichen Besuch der Halle 2 ging es dann schnell durch Halle vier, fünf und drei, um einen Überblick für die nächsten Tage zu erhalten.


Tag 2
Begann natürlich wie Tag 1. Da gibt es keinen nennenswerten Unterschied, außer, man konnte und wollte eine oder gar mehrere Veranstaltungen am Vorabend besuchen, die bekanntlich bis tief in die Nacht gehen. Lesungen, Verlagspartys, gemütliches Beisammensein mit Menschen, die man nur einmal im Jahr oder noch seltener sieht.

Auf dem Programm stand Halle vier, mit Belletristik und Sachbuch als Schwerpunkt, sowie den Verlagen aus den unterschiedlichsten Ländern. Im Mittelpunkt stand Litauen. Aušrine Žilinskiene, Direktorin des Litauischen Kulturinstituts konnte viele interessierte Leserinnen und Leser an den Ständen begrüßen. Als kleines Land am östlichsten Zipfel der Ostsee ist es in den Augen der Leserschaft nicht sehr präsent. Dennoch waren gerade die vielen Verlage der unterschiedlichsten Länder von besonderem Interesse. So lernt man als Deutscher die Meinungen der anderen kennen, wie sie die deutschen Bürger, ihr Land und ihre Kultur sehen. Gerade diese Sichtweise regt zum Nachdenken an. Und die größte Frage lautet: „Sind wir wirklich so?“


Tag 3
Im Mittelpunkt heute die Hallen fünf und drei. Abhandeln ließen sie sich relativ schnell, denn die religiösen Verlage, wo Christen, Juden und Muslims friedlich nebeneinander ihre Stände hatten, interessierten mich als Atheisten gar nicht. Auch die antiquarische Messe fand nicht mein Gefallen. Die Bücher, die dort angeboten werden, sind in der Regel um bis zu 25 Prozent teurer als im freien Markt, was mir bei Büchern, die bei mir im Besitz sind, zum Teil in besserem Zustand, in Vergleichen besonders auffiel. Auf diese Weise schrumpfte die zu besuchende Fläche auf etwa eine Halle zusammen. Wichtig auch hier das Phantastik-Programm der großen Verlage. Wenn man sich auf eine Leserichtung spezialisiert, sollte man dennoch nicht die anderen Verlagsprogramme außer Acht lassen, vor allem wenn man sich in Begleitung einer Krimi und Thriller-Expertin befindet. Gerade in diesem Bereich verwischen die Grenzen zwischen Thriller und Horror, was der Verlag Festa mit seinem Programm eindrucksvoll beweist.

Preise wurden auch heftig verteilt, man will sich ja präsentieren und ins Gespräch kommen. Allerdings ist es bei den meisten Preisen so, dass dort nichts unabhängig geschieht und vieles auf „Seilschaften“ und Kumpanei hinausläuft. Wie anders ist zu erklären, dass meist Menschen Preise gewinnen, die nur wenigen bekannt sind, aber der Öffentlichkeit als „wichtig“ verkauft werden. So gab es etwa einen Preis für den  „Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres“. Gewonnen hat: „Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später“. Der populistischere Preis ist natürlich der Preis der Leipziger Buchmesse, der seit 2005 vergeben wird und zurzeit mit 60.000 € dotiert ist. Wobei ich bis heute nicht weiß, wie man dort ein Buch vorschlagen kann.


Mit 285 000 Besuchern, die dieses Jahr gezählt wurden, sind es etwa 25.000 mehr als im Vorjahr. 77 000 davon waren beim Festival „Leipzig liest“ dabei. Da es sich aber um die gleiche Menge an Besuchern der Messe handelt, kann man sie nicht wirklich zählen und müsste sie eher von der Gesamtsumme abziehen. Zieht man die Besucher der Manga-Comic-Con ab, angeblich 105.000 Besucher, bleiben für die eigentliche Messe 180.000 Besucher. Das erklärt mir, warum ich wieder einmal den Eindruck hatte, auch dieses Jahr sind es weniger Besucher als im Vorjahr. Aber egal, ob man neue Besucherrekorde feiert oder zugibt, dass die Zahl der Besucher rückläufig ist, die Leipziger Buchmesse gab auch im Jahr 2017 wieder wichtige Impulse zur Literaturvermittlung – Das ist ja Standard beim Frühjahrstreffen der Blogger, Verleger, Schulkinder, Autoren, Comic-Helden, Lehrer, Booktuber, Kulturpessimisten, E-Book-Leser, Buchhändler, Künstler, Drucker, Papierbuch-Leser, Start-up-Unternehmer, Selbstpublizierer, Kulturoptimisten und Sicherheitspersonal. Die nächste Leipziger Buchmesse findet dann vom 15. bis 18. März 2018 statt. {ESc}

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