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SpielxPress-Test

[2016-07-04 22:22:05] #Id: 13875 | View: 14548

Overwatch (PS4)

Was der Publisher und Entwickler in Personalunion „Blizzard“ angreift, wird zum Erfolg - meistens zumindest. Zuletzt überwogen Meldungen rund um das Projekt Titan, einem MMO, das zum Millionengrab und weit vor Release eingestellt wurde. Mit dem neuen MMO Shooter „Overwatch“ setzt Blizzard den großen Erfolgskurs bisheriger Titel jedoch fort.

Die Story ist schnell erzählt und wirkt sehr stereotyp. Der Spieler steigt in nahe Dystopie ein. Die Menschheit kämpft gegen Omnics - Maschinen, die die Welt unterjochen wollen. Die Overwatch stellt eine Spezialeinheit mit außergewöhnlichen Kräften dar, die die Speerspitze der menschlichen Krieger bilden. Die Story an dieser Stelle als Pflichterfüllung oder Standardkost abzustempeln, wäre unfair. Wie für Blizzard typisch, gibt es neben dem Spiel Unmengen an Hintergrundinfos und schönen Geschichten - Dinge, die der Spieler natürlich nicht konsumieren muss, die dem Fan aber dennoch einen tieferen Einstieg ermöglichen. Es gibt Comics, Kurzfilme, Kurzgeschichten und vieles mehr. Besonders bemerkenswert ist der Tiefgang der einzelnen Charaktere: Die 21 Helden besitzen jeder nicht nur ein besonders schönes Design, sondern auch eine eigene Vergangenheit und damit verbunden eine eigene Motivation und Geschichte. Anders als in anderen Spielen dieses Genres handelt es sich also nicht nur um reine Skins, sondern vielmehr um wirklich eigene, innerhalb der Geschichte, eigenständige Individuen.

Wer nun aber auf eine umfangreiche, storytechnisch tiefgründige, Singleplayer Kampagne hofft, wird enttäuscht sein - diese gibt es in Overwatch simpel nicht. Viele moderne Shooter MMOs bieten hier lieblose Pflichterfüllung, diese potentielle Blöße wollten sich die Entwickler von Blizzard offenbar nicht geben. Insofern gibt es nur einen Multiplayer Modus, weshalb auch eine permanente Internetverbindung vorausgesetzt wird. Die Gefechte spielen sich, aufgrund der großen Menge an Spielmodi, sehr abwechslungsreich und sind sehr actiongeladen - persönlich fühlte ich mich sehr an meinen Liebling „Titanfall“ erinnert. Die Grafik könnte man als „typisch Blizzard“ bezeichnen. Alles ist sehr bunt und hat einen leichten Comiclook - eine Tatsache, die mich bei „World of Warcraft“ immer störte, hier aber überraschend gut zum Gesamtbild passt. In Sachen Effekte heißt es natürlich „Klotzen statt Kleckern”. Die gut gestreuten, aber sehr gewaltigen, Effekte unterstreichen das imposante Gameplay. Steuerung, Handling und Gameplay sind sehr gelungen und einfach. Während der Shooter eine gute Möglichkeit für Einsteiger bietet, werden auch Profis noch viele kleine Details finden, mit denen sie das eigentlich einfache Gameplay weiter optimieren können - frei nach dem Motto “Easy to learn, hard to master”. Das technische Niveau ist extrem hoch - egal wie viel gerade auf dem Bildschirm los ist, und in der Regel ist dies sehr viel, das Spiel gerät zu keiner Zeit ins stocken, die Framerate bleibt immer angenehm hoch.



Ursprünglich sollten die Spieler hier einen Free2Play Titel geboten bekommen, der auf Microtransaktionen beruht - ähnlich wie im sehr erfolgreichen „Hearthstone“. Ich bin sehr froh, dass sich der Publisher letztlich gegen diesen Schritt entschied. So sehr mich dieses Konzept bei dem Sammelkartenspiel nicht stört - und ich schätze dieses Spiel sehr und spiele es nach all den Jahren nach wie vor regelmäßig -, so sehr fände ich es bei „Overwatch“ unpassend. Der Spieler bekommt für den vollen Kaufpreis ein ziemlich umfangreiches Paket geboten. Für das komplette Spielerlebnis ist es sehr wichtig, alle Charaktere zu testen und die enormen Unterschiede wahrnehmen zu können. Eine Möglichkeit, die bei einem Free2Play Spiel nur bei entsprechenden Investitionen möglich gewesen wäre. Investitionen, die die meisten Spieler wahrscheinlich nicht getätigt hätten.

„Overwatch“ stellt das vierte geschichtliche Universum von Blizzard dar - neben „Warcraft“, „Starcraft“ und „Diablo“. Die Parallelen zum eingangs erwähnten Projekt „Titan“ sind näher als gedacht. Laut Hintergrundberichten von der BlizzCon 2014 sollen einige Thematiken, und auch der eine oder andere Happen Technik, aus eben dieser Entwicklung stammen.

Ein Rekord jagt den anderen, Bestmarken und Bewertungen fallen quasi im Stundentakt - und das zu Recht. „Overwatch“ konnte auch uns im Test mehr als überzeugen. Der MMO Shooter ist nahezu perfekt und ein würdiges viertes Blizzard Universum. Perfektes Gameplay, spannende Kämpfe und viel Inhalt - sofern ihr MMO Shootern und dem Setting ansatzweise etwas abgewinnen könnt, solltet ihr hier auf jeden Fall zugreifen.

Wertung: 4,5 von 5 Sterne

Pro/Contra:
+ Schöne grafische Gestaltung, extrem performant
- Matchmaking dauert auf Konsolen teilweise sehr lange


Von der Beta zur Final
Am 05. Mai ging Overwatch in die öffentliche Beta-Phase. Ein Schelm, wer Böses denkt oder hier einen Marketing-Schachzug vermutet - der direkte Konkurrent “Battleborn” ging nur zwei Tage zuvor in den Handel. Als großer Fan der Spiele von Blizzard - seit Monaten hält mich “Hearthstone” auf meinem iPad gefangen - stürzte ich mich natürlich direkt ins bunte Treiben der Comicwelt. Im Vergleich zu anderen Betas war die Erfahrung für mich eher enttäuschend - sowohl in Sachen Stabilität als auch in der Performance. Natürlich - der Vergleich ist oft schwer und unfair. Beta-Tests sind mittlerweile gang und gäbe geworden, haben aber nichts mehr mit tatsächlichen Tests bzw. dem eigentlichen Zweck dieser Wochenenden zu tun. Viele Titel “verkaufen” aktuell den Zugang zu Betas direkt als Feature - beispielsweise für Vorbesteller. Da hier schon ein finanzielles Interesse dahinter steckt, sind die Tests entsprechend auf einem hohem Niveau und alles funktioniert. Zwar gab es für Vorbesteller von “Overwatch” zwei Tage früher Zugang zur Beta, ab dem 05. Mai war diese aber für jeden zugänglich - und Blizzard mit dem Ansturm eindeutig überfordert. Die ersten Stunden hatte ich kaum eine Chance, auf die Server zu kommen, geschweige denn, auch tatsächlich eine Partie (zu Ende) zu spielen. Meine Angst für den Release an sich nahm stetig zu - doch an dieser Stelle ein großes Kompliment an den Publisher. Nicht nur, dass der Release letztlich völlig sauber lief, und das Matchmaking mittlerweile einigermaßen schnell vonstatten geht - bereits während der Beta dürfte Blizzard hier kräftig nachentwickelt und optimiert haben. So groß meine Angst am 05. Mai zum Start des Tests war, so positiv überrascht war ich bereits am 09. Mai zum Ende der Testphase. Ein Test - und ein Launch - nach Maß.



Diesen Cinematic-Trailer können wir euch besonders empfehlen. Für Fans der Blizzard Spiele: Seht dem Wachmann bei Minute 03:04 genau auf das Tablet,... 

(JGr)

[upd. 2016-07-03 22:33:58::59(JGr)]

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[Redaktions-Overlay] TEST



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Overwatch (PS4)

Was der Publisher und Entwickler in Personalunion „Blizzard“ angreift, wird zum Erfolg - meistens zumindest. Zuletzt überwogen Meldungen rund um das Projekt Titan, einem MMO, das zum Millionengrab und weit vor Release eingestellt wurde. Mit dem neuen MMO Shooter „Overwatch“ setzt Blizzard den großen Erfolgskurs bisheriger Titel jedoch fort.

Die Story ist schnell erzählt und wirkt sehr stereotyp. Der Spieler steigt in nahe Dystopie ein. Die Menschheit kämpft gegen Omnics - Maschinen, die die Welt unterjochen wollen. Die Overwatch stellt eine Spezialeinheit mit außergewöhnlichen Kräften dar, die die Speerspitze der menschlichen Krieger bilden. Die Story an dieser Stelle als Pflichterfüllung oder Standardkost abzustempeln, wäre unfair. Wie für Blizzard typisch, gibt es neben dem Spiel Unmengen an Hintergrundinfos und schönen Geschichten - Dinge, die der Spieler natürlich nicht konsumieren muss, die dem Fan aber dennoch einen tieferen Einstieg ermöglichen. Es gibt Comics, Kurzfilme, Kurzgeschichten und vieles mehr. Besonders bemerkenswert ist der Tiefgang der einzelnen Charaktere: Die 21 Helden besitzen jeder nicht nur ein besonders schönes Design, sondern auch eine eigene Vergangenheit und damit verbunden eine eigene Motivation und Geschichte. Anders als in anderen Spielen dieses Genres handelt es sich also nicht nur um reine Skins, sondern vielmehr um wirklich eigene, innerhalb der Geschichte, eigenständige Individuen.

Wer nun aber auf eine umfangreiche, storytechnisch tiefgründige, Singleplayer Kampagne hofft, wird enttäuscht sein - diese gibt es in Overwatch simpel nicht. Viele moderne Shooter MMOs bieten hier lieblose Pflichterfüllung, diese potentielle Blöße wollten sich die Entwickler von Blizzard offenbar nicht geben. Insofern gibt es nur einen Multiplayer Modus, weshalb auch eine permanente Internetverbindung vorausgesetzt wird. Die Gefechte spielen sich, aufgrund der großen Menge an Spielmodi, sehr abwechslungsreich und sind sehr actiongeladen - persönlich fühlte ich mich sehr an meinen Liebling „Titanfall“ erinnert. Die Grafik könnte man als „typisch Blizzard“ bezeichnen. Alles ist sehr bunt und hat einen leichten Comiclook - eine Tatsache, die mich bei „World of Warcraft“ immer störte, hier aber überraschend gut zum Gesamtbild passt. In Sachen Effekte heißt es natürlich „Klotzen statt Kleckern”. Die gut gestreuten, aber sehr gewaltigen, Effekte unterstreichen das imposante Gameplay. Steuerung, Handling und Gameplay sind sehr gelungen und einfach. Während der Shooter eine gute Möglichkeit für Einsteiger bietet, werden auch Profis noch viele kleine Details finden, mit denen sie das eigentlich einfache Gameplay weiter optimieren können - frei nach dem Motto “Easy to learn, hard to master”. Das technische Niveau ist extrem hoch - egal wie viel gerade auf dem Bildschirm los ist, und in der Regel ist dies sehr viel, das Spiel gerät zu keiner Zeit ins stocken, die Framerate bleibt immer angenehm hoch.



Ursprünglich sollten die Spieler hier einen Free2Play Titel geboten bekommen, der auf Microtransaktionen beruht - ähnlich wie im sehr erfolgreichen „Hearthstone“. Ich bin sehr froh, dass sich der Publisher letztlich gegen diesen Schritt entschied. So sehr mich dieses Konzept bei dem Sammelkartenspiel nicht stört - und ich schätze dieses Spiel sehr und spiele es nach all den Jahren nach wie vor regelmäßig -, so sehr fände ich es bei „Overwatch“ unpassend. Der Spieler bekommt für den vollen Kaufpreis ein ziemlich umfangreiches Paket geboten. Für das komplette Spielerlebnis ist es sehr wichtig, alle Charaktere zu testen und die enormen Unterschiede wahrnehmen zu können. Eine Möglichkeit, die bei einem Free2Play Spiel nur bei entsprechenden Investitionen möglich gewesen wäre. Investitionen, die die meisten Spieler wahrscheinlich nicht getätigt hätten.

„Overwatch“ stellt das vierte geschichtliche Universum von Blizzard dar - neben „Warcraft“, „Starcraft“ und „Diablo“. Die Parallelen zum eingangs erwähnten Projekt „Titan“ sind näher als gedacht. Laut Hintergrundberichten von der BlizzCon 2014 sollen einige Thematiken, und auch der eine oder andere Happen Technik, aus eben dieser Entwicklung stammen.

Ein Rekord jagt den anderen, Bestmarken und Bewertungen fallen quasi im Stundentakt - und das zu Recht. „Overwatch“ konnte auch uns im Test mehr als überzeugen. Der MMO Shooter ist nahezu perfekt und ein würdiges viertes Blizzard Universum. Perfektes Gameplay, spannende Kämpfe und viel Inhalt - sofern ihr MMO Shootern und dem Setting ansatzweise etwas abgewinnen könnt, solltet ihr hier auf jeden Fall zugreifen.

Wertung: 4,5 von 5 Sterne

Pro/Contra:
+ Schöne grafische Gestaltung, extrem performant
- Matchmaking dauert auf Konsolen teilweise sehr lange


Von der Beta zur Final
Am 05. Mai ging Overwatch in die öffentliche Beta-Phase. Ein Schelm, wer Böses denkt oder hier einen Marketing-Schachzug vermutet - der direkte Konkurrent “Battleborn” ging nur zwei Tage zuvor in den Handel. Als großer Fan der Spiele von Blizzard - seit Monaten hält mich “Hearthstone” auf meinem iPad gefangen - stürzte ich mich natürlich direkt ins bunte Treiben der Comicwelt. Im Vergleich zu anderen Betas war die Erfahrung für mich eher enttäuschend - sowohl in Sachen Stabilität als auch in der Performance. Natürlich - der Vergleich ist oft schwer und unfair. Beta-Tests sind mittlerweile gang und gäbe geworden, haben aber nichts mehr mit tatsächlichen Tests bzw. dem eigentlichen Zweck dieser Wochenenden zu tun. Viele Titel “verkaufen” aktuell den Zugang zu Betas direkt als Feature - beispielsweise für Vorbesteller. Da hier schon ein finanzielles Interesse dahinter steckt, sind die Tests entsprechend auf einem hohem Niveau und alles funktioniert. Zwar gab es für Vorbesteller von “Overwatch” zwei Tage früher Zugang zur Beta, ab dem 05. Mai war diese aber für jeden zugänglich - und Blizzard mit dem Ansturm eindeutig überfordert. Die ersten Stunden hatte ich kaum eine Chance, auf die Server zu kommen, geschweige denn, auch tatsächlich eine Partie (zu Ende) zu spielen. Meine Angst für den Release an sich nahm stetig zu - doch an dieser Stelle ein großes Kompliment an den Publisher. Nicht nur, dass der Release letztlich völlig sauber lief, und das Matchmaking mittlerweile einigermaßen schnell vonstatten geht - bereits während der Beta dürfte Blizzard hier kräftig nachentwickelt und optimiert haben. So groß meine Angst am 05. Mai zum Start des Tests war, so positiv überrascht war ich bereits am 09. Mai zum Ende der Testphase. Ein Test - und ein Launch - nach Maß.



Diesen Cinematic-Trailer können wir euch besonders empfehlen. Für Fans der Blizzard Spiele: Seht dem Wachmann bei Minute 03:04 genau auf das Tablet,... 

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