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[2015-11-23 17:54:45] #Id: 13422 | View: 26831

VIECC 2015: Sie ist Geschichte - leider.

Gestern und vorgestern gastierte die ComicCon in Wien. Nicht zu verwechseln mit der Vienna Comix (von Martin Erasmus), welche es schon seit vielen Jahren hier gibt. Die Veranstaltung in der Messe Wien lockte Fans, Nerds und Interessierte in die Halle D gleich hinter der Wiener Krieau. Schon im Vorfeld wurde mit ausverkauften Kontingenten für den ersten Tag und den Wochenendtickets geworben. Man durfte sich somit einen Andrang wie auf der Gamescom am Samstag erwarten.


Wir sind als SpielxPress von diversen ausländischen Cons schon so einiges gewöhnt – auch die Comic-Con in San Diego ist uns nicht fremd - und haben uns eine sanfte Wiener Variante erwartet. Zusätzlich muss man herausstreichen, dass es sich hier um die erste ComicCon in Wien handelte. Genau. So war es dann auch. Als uns am Samstag um 12:00 Uhr schon die ersten Besucher beim Ausgang entgegen kamen, fürchteten wir das Schlimmste.


Die Action lief in Halle D ab. Große und ungenutzte Absperrgitter sowohl beim Eingang als auch im Bereich der Stage symbolisierten, dass die Veranstalter einen großen Andrang erwartet hatten. Ganz so voll war es dann während des gesamten Samstagnachmittags nicht. Obwohl – für Wiener Verhältnisse war die Con gut besucht. Die Gänge waren nicht sehr breit angelegt (ca. halb so breit wie bei der Gamescon in Köln) und das führte manchmal zu Dränglereien und Geschubse. Dafür war im Stagebereich viel ungenützter Platz. Auch die Foto- und Autogrammarea war weitestgehend ungenützt. Das lag wohl auch daran, dass die Preise für einen Autogramm-/Foto-Token unverschämt hoch waren. Zu keiner Zeit war in diesem Bereich wirklich viel los. Schade eigentlich, denn diese Area ist eigentlich das Epizentrum jeder Fan-Con. Ob diese Preise nun von den Stars diktiert waren oder ein Einfall der Organisation … man sollte sich die Vergabepolitik für das nächste Jahr neu überlegen.


Die Panels waren nicht schlecht. Der Ton der Vortragenden hätte etwas aufgedreht werden können. Bei dieser Gelegenheit lief uns auch ein alter Bekannter über den Weg. Besser gesagt – er wurde im Rollstuhl gefahren. Josef Fenz alias Hermes Phettberg. Ein Schatten seiner selbst und doch noch immer aktiv. Wir wünschen auf diesem Weg alles Gute.


Doch zurück zur Con. Ein wichtiger Motor für eine Con sind die eingeladenen Stargäste. Diese waren nicht unbedingt die bekannten Top-Gäste schlechthin, obwohl wahre Fans durchaus mit den Namen etwas anfangen konnten: Finn Jones (GoT, Ser Loras Tyrell), Jessica Henwick (GoT, Nymeria Sand), Eva Habermann (SOKO Deutschland), Natalia Tena (HP 5,6 & 7, Nymphadora Tonks) oder Neve McIntosh (Dr. Who und diverse Gastauftritte in BBC-Serien). Besonders Finn Jones gab sich extrem locker und sorgte für den einen oder anderen Lacher. Große Neuigkeiten waren aus den Stars nicht herauszubekommen. Das mag auch daran liegen, dass sie selbst nicht viel von ihren Skripten kennen, bevor sie diese Figuren verkörpern. Und da George R.R.Martin erst selbst gerade am Plot scheibt, ist wie bei der Lotterie „alles möglich“.


Ein weiterer großer Schauplatz war die Straße der Comiczeichner und Grafikkünstler – die Artist Alley. Hier konnten wahre Fans ihren Lieblingszeichnern sehr nahe kommen. Leider ist besonders hierzulande das Wissen um die Künstler sehr begrenzt und daher bestaunte man eher die prachtvollen Arbeiten, als mit den – meist englischsprachigen – Künstlern ins Gespräch zu kommen. Wir haben dort einige Zeit verbracht.


Rechts hinten war das Zeltlager der Holocon. Ob Star Trek oder Mittelalter – hier ist man an der richtigen Adresse. Wir haben in der Vergangenheit immer sehr ausführlich über die Holocon berichtet und waren deswegen sehr erfreut, einige bekannte Gesichter zu treffen (www.holo-con.at).


Ein Highlight waren die vielen Cosplayer, die sich eingefunden hatten. Sie lachten, sie posierten, sie hatten Spaß und sie verbreiteten gute Laune. Wer mehr davon sehen will, sei wieder an die Aninite in Österreich erinnert (www.aninite.at). Was man für das nächste Jahr andenken könnte, wäre nicht nur ein Cosplay-Contest zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern eine Bühne, die permanent von Cosplayern genützt werden kann. Sie lieben es, sich zu zeigen und die vielen Fotografen lieben es, zu knipsen bzw. die Besucher freuen sich über die dargestellten Figuren. So mussten notgedrungen die diversen Gänge und Freiflächen als Bühne herhalten und manche Gruppen richteten sich da auch fast schon häuslich ein.


Für die Besucher gab es dadurch viel zu sehen. Wir haben uns einige Stunden gut unterhalten. Die Aussendung, dass bereits der Samstag ausverkauft war, wirkt auf österreichische Fans vielleicht eher abschreckend – deutsche Fans bewegt das hinzufahren und zu hoffen, noch ein Ticket zu ergattern; Österreicher denken sich „na gut, dann eben nächstes Jahr“. Den Veranstaltern sei ans Herz gelegt: Weitermachen und weiter verbessern. Die Fans und Nerds wollen in Österreich eine solche Veranstaltung auch 2016 – Gas geben, noch berühmtere Stars herankarren und mehr Action machen. Mehr Diskussion-Panels, mehr Unterhaltung. Ein guter Start ist gemacht, aber es liegt noch viel Weg vor euch. Wir kommen gerne wieder.

[upd. 2015-11-23 16:03:06::1(BKo)]
[upd. 2015-11-26 23:21:01::121(SSh)]

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VIECC 2015: Sie ist Geschichte - leider.

Gestern und vorgestern gastierte die ComicCon in Wien. Nicht zu verwechseln mit der Vienna Comix (von Martin Erasmus), welche es schon seit vielen Jahren hier gibt. Die Veranstaltung in der Messe Wien lockte Fans, Nerds und Interessierte in die Halle D gleich hinter der Wiener Krieau. Schon im Vorfeld wurde mit ausverkauften Kontingenten für den ersten Tag und den Wochenendtickets geworben. Man durfte sich somit einen Andrang wie auf der Gamescom am Samstag erwarten.


Wir sind als SpielxPress von diversen ausländischen Cons schon so einiges gewöhnt – auch die Comic-Con in San Diego ist uns nicht fremd - und haben uns eine sanfte Wiener Variante erwartet. Zusätzlich muss man herausstreichen, dass es sich hier um die erste ComicCon in Wien handelte. Genau. So war es dann auch. Als uns am Samstag um 12:00 Uhr schon die ersten Besucher beim Ausgang entgegen kamen, fürchteten wir das Schlimmste.


Die Action lief in Halle D ab. Große und ungenutzte Absperrgitter sowohl beim Eingang als auch im Bereich der Stage symbolisierten, dass die Veranstalter einen großen Andrang erwartet hatten. Ganz so voll war es dann während des gesamten Samstagnachmittags nicht. Obwohl – für Wiener Verhältnisse war die Con gut besucht. Die Gänge waren nicht sehr breit angelegt (ca. halb so breit wie bei der Gamescon in Köln) und das führte manchmal zu Dränglereien und Geschubse. Dafür war im Stagebereich viel ungenützter Platz. Auch die Foto- und Autogrammarea war weitestgehend ungenützt. Das lag wohl auch daran, dass die Preise für einen Autogramm-/Foto-Token unverschämt hoch waren. Zu keiner Zeit war in diesem Bereich wirklich viel los. Schade eigentlich, denn diese Area ist eigentlich das Epizentrum jeder Fan-Con. Ob diese Preise nun von den Stars diktiert waren oder ein Einfall der Organisation … man sollte sich die Vergabepolitik für das nächste Jahr neu überlegen.


Die Panels waren nicht schlecht. Der Ton der Vortragenden hätte etwas aufgedreht werden können. Bei dieser Gelegenheit lief uns auch ein alter Bekannter über den Weg. Besser gesagt – er wurde im Rollstuhl gefahren. Josef Fenz alias Hermes Phettberg. Ein Schatten seiner selbst und doch noch immer aktiv. Wir wünschen auf diesem Weg alles Gute.


Doch zurück zur Con. Ein wichtiger Motor für eine Con sind die eingeladenen Stargäste. Diese waren nicht unbedingt die bekannten Top-Gäste schlechthin, obwohl wahre Fans durchaus mit den Namen etwas anfangen konnten: Finn Jones (GoT, Ser Loras Tyrell), Jessica Henwick (GoT, Nymeria Sand), Eva Habermann (SOKO Deutschland), Natalia Tena (HP 5,6 & 7, Nymphadora Tonks) oder Neve McIntosh (Dr. Who und diverse Gastauftritte in BBC-Serien). Besonders Finn Jones gab sich extrem locker und sorgte für den einen oder anderen Lacher. Große Neuigkeiten waren aus den Stars nicht herauszubekommen. Das mag auch daran liegen, dass sie selbst nicht viel von ihren Skripten kennen, bevor sie diese Figuren verkörpern. Und da George R.R.Martin erst selbst gerade am Plot scheibt, ist wie bei der Lotterie „alles möglich“.


Ein weiterer großer Schauplatz war die Straße der Comiczeichner und Grafikkünstler – die Artist Alley. Hier konnten wahre Fans ihren Lieblingszeichnern sehr nahe kommen. Leider ist besonders hierzulande das Wissen um die Künstler sehr begrenzt und daher bestaunte man eher die prachtvollen Arbeiten, als mit den – meist englischsprachigen – Künstlern ins Gespräch zu kommen. Wir haben dort einige Zeit verbracht.


Rechts hinten war das Zeltlager der Holocon. Ob Star Trek oder Mittelalter – hier ist man an der richtigen Adresse. Wir haben in der Vergangenheit immer sehr ausführlich über die Holocon berichtet und waren deswegen sehr erfreut, einige bekannte Gesichter zu treffen (www.holo-con.at).


Ein Highlight waren die vielen Cosplayer, die sich eingefunden hatten. Sie lachten, sie posierten, sie hatten Spaß und sie verbreiteten gute Laune. Wer mehr davon sehen will, sei wieder an die Aninite in Österreich erinnert (www.aninite.at). Was man für das nächste Jahr andenken könnte, wäre nicht nur ein Cosplay-Contest zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern eine Bühne, die permanent von Cosplayern genützt werden kann. Sie lieben es, sich zu zeigen und die vielen Fotografen lieben es, zu knipsen bzw. die Besucher freuen sich über die dargestellten Figuren. So mussten notgedrungen die diversen Gänge und Freiflächen als Bühne herhalten und manche Gruppen richteten sich da auch fast schon häuslich ein.


Für die Besucher gab es dadurch viel zu sehen. Wir haben uns einige Stunden gut unterhalten. Die Aussendung, dass bereits der Samstag ausverkauft war, wirkt auf österreichische Fans vielleicht eher abschreckend – deutsche Fans bewegt das hinzufahren und zu hoffen, noch ein Ticket zu ergattern; Österreicher denken sich „na gut, dann eben nächstes Jahr“. Den Veranstaltern sei ans Herz gelegt: Weitermachen und weiter verbessern. Die Fans und Nerds wollen in Österreich eine solche Veranstaltung auch 2016 – Gas geben, noch berühmtere Stars herankarren und mehr Action machen. Mehr Diskussion-Panels, mehr Unterhaltung. Ein guter Start ist gemacht, aber es liegt noch viel Weg vor euch. Wir kommen gerne wieder.

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