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[2016-05-23 23:39:56] #Id: 13784 | View: 16470

Doom (PS4)

Die Dämonen, die ich rief

Es gibt wohl kaum einen bekannteren Shooter als „Doom“. Das Original wurde 1993 von id Software veröffentlicht. Das Studio ist weiterhin für andere Shooter wie "Quake" oder "Wolfenstein" bekannt, somit gibt es viel Kompetenz in diesem Bereich unter einem Dach. Im Jahr 2009 wurde das Studio an ZeniMax verkauft und gehört nun somit zu Bethesda. Im Laufe der Zeit erschienen zwei weitere Versionen, jetzt steht uns die vierte Version ins Haus. Diese trägt jedoch auch nur wieder den „Doom“ – Zeichen für einen Relaunch auf der aktuellen Konsolengeneration.



Ohne viel Erklärung wird der Spieler mitten in die Aktion geworfen. Wir erwachen auf einem Operationstisch, rund um uns ein kleines Blutbad. Viel Zeit uns zu orientieren gibt es nicht, denn Dämonen stürmen heran und wollen uns an den Kragen. Nach dem ersten kurzen Gefecht erhalten wir unseren Prätorenanzug, der uns künftig gegen weitaus stärkere Gegner und deren Waffen schützen soll. Über ein Display erfahren wir, dass wir uns auf dem Mars befinden. Der rote Planet wurde von Dämonen überrannt. Unsere Aufgabe? Die Welt – äh nein – den Planeten (diesmal eben Mars statt Erde) retten – Hurra! Also ziehen wir mit der Schrotflinte los, um unsere erste, angesagte, Mission zu erledigen. Natürlich erwarten wir bei einem Shooter jetzt nicht unbedingt eine Top Story, dennoch verstehe ich die Entscheidung der Entwickler in diesem Fall nicht. Immer wieder treffen wir auf Hologramme von Verstorbenen und kleine Inhaltsfetzen – diese werden jedoch nie weiter aufgegriffen oder haben wirkliche Auswirkungen. Wozu wurden diese Fetzen in den Missionen integriert? In diesem Fall wäre mir sogar ein konsequenter Verzicht auf Story lieber, als immer wieder sinnlose Teaser für etwas, was es nicht gibt, zu streuen.

Doch darum geht es bei diesem Titel – es geht um Action, Action, Action – und hier macht der Doom-Reboot wirklich alles richtig. Das Spiel spielt sich spritziger und schneller denn je, der Puls ist konsequent auf Anschlag und der Schwierigkeitsgrad angenehm herausfordernd. Die Szenerie wird passend durch grafische Details und den guten Soundtrack unterstützt. Auch an die richtige Portion Horror haben die Entwickler gedacht. Generell ist das Spiel grafisch ein Leckerbissen. Auf der Konsole bekommt der Spieler blitzschnelle 60 fps geboten. Die Darstellung ist, auch wie gewohnt, nichts für schwache Mägen. „Doom“ war und ist vor allem eines – wirklich blutig und schwer brutal. Jeder Gegner, den wir einmal angeschlagen haben, erstarrt für kurze Zeit – sofern wir einen erneuten Angriff gegen ihn führen, gibt es eine entsprechende, sehr brutale, Todesanimation. Diese sogenannten „Glory-Kills“ sind allerdings ein zwingend notwendiges Element in Sachen Spielmechanik, denn durch diese Kills gibt es auch zusätzliche Gesundheit. Ohne Frage ein Kunst- bzw Stilelement der Reihe, auf das auch wir ungern verzichtet hätten, dennoch soll an dieser Stelle auf das extrem hohe Maß an (abgesehen von Stilmittelfragen sinnloser) Gewalt hingewiesen sein.

Um dem schnöden Shooter-Stumpfsinn ein wenig zu entkommen, gibt es Spielmechanik vertiefende Inhalte. Anstatt den Spieler zu leveln, werden in Doom Waffen gelevelt - ein schönes Feature, mit dem die Ausrüstung sehr unterschiedlich modifiziert werden kann. Weg vom sonst genreüblichen +10% mehr Schaden hin zu Streuwirkung oder Sprengkapseln. Alleine diese unterschiedlichen, sich oft ausschließenden, Modifikationen werden mich über kurz oder lang zu einem zweiten Durchgang der Kampagne bewegen. In Sachen Menüführung und UI macht Doom ebenfalls alles richtig und bietet überraschend umfangreiche, schön gestaltete, spielunterstützende Optionen – wie eine schön gestaltete Karte oder eine Art Lexikon, in dem alle gesammelten Informationen festgehalten werden.



Doom ist 2016 da – wieder da? Eine schwere Frage. Alles in allem fühlt sich Doom nicht mehr so an, wie es das 1993 tat. Das Spielgefühl hat sich verändert. Der Titel ist weniger grauenhaft, spielt sich actionlastiger und schneller denn je. Eine Entwicklung, die viele andere Spiele auch durchgemacht haben – beispielsweise Resident Evil. Ob das der Zeit, der Technik oder dem allgemeinen Geschmack der Spielerwelt geschuldet ist, wage ich nicht zu beurteilen. Letztlich ist das neue "Doom" Spielen wie Quake aber näher als seinem eigentlichen Ahnen. Wer darüber hinweg sehen kann, und nicht genau das gleiche Spielerlebnis wie im Original sucht, bekommt einen wirklich gut gelungenen, actionreichen Shooter serviert, der sich - vor allem durch seine saubere technische Umsetzung - gegenüber der durchaus starken Konkurrenz behaupten kann.

+ technisch gut umgesetzt, 60 fps, gute Atmosphäre
- mangelhafte, inkonsequente Story

Wertung: 4,5 von 5 Sternen

[upd. 2016-06-05 19:53:05::121(SSh)]

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Doom (PS4)

Die Dämonen, die ich rief

Es gibt wohl kaum einen bekannteren Shooter als „Doom“. Das Original wurde 1993 von id Software veröffentlicht. Das Studio ist weiterhin für andere Shooter wie "Quake" oder "Wolfenstein" bekannt, somit gibt es viel Kompetenz in diesem Bereich unter einem Dach. Im Jahr 2009 wurde das Studio an ZeniMax verkauft und gehört nun somit zu Bethesda. Im Laufe der Zeit erschienen zwei weitere Versionen, jetzt steht uns die vierte Version ins Haus. Diese trägt jedoch auch nur wieder den „Doom“ – Zeichen für einen Relaunch auf der aktuellen Konsolengeneration.



Ohne viel Erklärung wird der Spieler mitten in die Aktion geworfen. Wir erwachen auf einem Operationstisch, rund um uns ein kleines Blutbad. Viel Zeit uns zu orientieren gibt es nicht, denn Dämonen stürmen heran und wollen uns an den Kragen. Nach dem ersten kurzen Gefecht erhalten wir unseren Prätorenanzug, der uns künftig gegen weitaus stärkere Gegner und deren Waffen schützen soll. Über ein Display erfahren wir, dass wir uns auf dem Mars befinden. Der rote Planet wurde von Dämonen überrannt. Unsere Aufgabe? Die Welt – äh nein – den Planeten (diesmal eben Mars statt Erde) retten – Hurra! Also ziehen wir mit der Schrotflinte los, um unsere erste, angesagte, Mission zu erledigen. Natürlich erwarten wir bei einem Shooter jetzt nicht unbedingt eine Top Story, dennoch verstehe ich die Entscheidung der Entwickler in diesem Fall nicht. Immer wieder treffen wir auf Hologramme von Verstorbenen und kleine Inhaltsfetzen – diese werden jedoch nie weiter aufgegriffen oder haben wirkliche Auswirkungen. Wozu wurden diese Fetzen in den Missionen integriert? In diesem Fall wäre mir sogar ein konsequenter Verzicht auf Story lieber, als immer wieder sinnlose Teaser für etwas, was es nicht gibt, zu streuen.

Doch darum geht es bei diesem Titel – es geht um Action, Action, Action – und hier macht der Doom-Reboot wirklich alles richtig. Das Spiel spielt sich spritziger und schneller denn je, der Puls ist konsequent auf Anschlag und der Schwierigkeitsgrad angenehm herausfordernd. Die Szenerie wird passend durch grafische Details und den guten Soundtrack unterstützt. Auch an die richtige Portion Horror haben die Entwickler gedacht. Generell ist das Spiel grafisch ein Leckerbissen. Auf der Konsole bekommt der Spieler blitzschnelle 60 fps geboten. Die Darstellung ist, auch wie gewohnt, nichts für schwache Mägen. „Doom“ war und ist vor allem eines – wirklich blutig und schwer brutal. Jeder Gegner, den wir einmal angeschlagen haben, erstarrt für kurze Zeit – sofern wir einen erneuten Angriff gegen ihn führen, gibt es eine entsprechende, sehr brutale, Todesanimation. Diese sogenannten „Glory-Kills“ sind allerdings ein zwingend notwendiges Element in Sachen Spielmechanik, denn durch diese Kills gibt es auch zusätzliche Gesundheit. Ohne Frage ein Kunst- bzw Stilelement der Reihe, auf das auch wir ungern verzichtet hätten, dennoch soll an dieser Stelle auf das extrem hohe Maß an (abgesehen von Stilmittelfragen sinnloser) Gewalt hingewiesen sein.

Um dem schnöden Shooter-Stumpfsinn ein wenig zu entkommen, gibt es Spielmechanik vertiefende Inhalte. Anstatt den Spieler zu leveln, werden in Doom Waffen gelevelt - ein schönes Feature, mit dem die Ausrüstung sehr unterschiedlich modifiziert werden kann. Weg vom sonst genreüblichen +10% mehr Schaden hin zu Streuwirkung oder Sprengkapseln. Alleine diese unterschiedlichen, sich oft ausschließenden, Modifikationen werden mich über kurz oder lang zu einem zweiten Durchgang der Kampagne bewegen. In Sachen Menüführung und UI macht Doom ebenfalls alles richtig und bietet überraschend umfangreiche, schön gestaltete, spielunterstützende Optionen – wie eine schön gestaltete Karte oder eine Art Lexikon, in dem alle gesammelten Informationen festgehalten werden.



Doom ist 2016 da – wieder da? Eine schwere Frage. Alles in allem fühlt sich Doom nicht mehr so an, wie es das 1993 tat. Das Spielgefühl hat sich verändert. Der Titel ist weniger grauenhaft, spielt sich actionlastiger und schneller denn je. Eine Entwicklung, die viele andere Spiele auch durchgemacht haben – beispielsweise Resident Evil. Ob das der Zeit, der Technik oder dem allgemeinen Geschmack der Spielerwelt geschuldet ist, wage ich nicht zu beurteilen. Letztlich ist das neue "Doom" Spielen wie Quake aber näher als seinem eigentlichen Ahnen. Wer darüber hinweg sehen kann, und nicht genau das gleiche Spielerlebnis wie im Original sucht, bekommt einen wirklich gut gelungenen, actionreichen Shooter serviert, der sich - vor allem durch seine saubere technische Umsetzung - gegenüber der durchaus starken Konkurrenz behaupten kann.

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