Checkpoint SpielxPress

[Zugang zum Data-Repository]

Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein (Login) oder fordern Sie Zugangsdaten an (Register). Das Data-Repository ist für SpielxPress-Leser und soll in Zukunft weitere Daten und Artikel aus der Welt der Spiele beinhalten.


Login








Passwort vergessen?
[Funktion noch nicht verfügbar]

Noch kein Login?
      Kostenfrei registrieren!



[v6: 01.061 160]
SpielxPress - Welt der Spiele in einem Magazin. Folgen Sie uns auf den Spuren der Spiele aus aller Welt und unterhalten Sie sich - Spiele regen die Phantasie an und helfen zu entspannen.
 FB-Seite SxP  
 Twitter-Seite SxP  

SpielxPress-Test

[2017-11-05 13:47:48] #Id: 14889 | View: 486

Residenzschloss wird Leseparadies

Im Leben eines Lesers gibt es jedes Jahr zwei Höhepunkte. Im Frühjahr die Buchmesse in Leipzig und im Herbst die Buchmesse in Frankfurt. Während man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, Frankfurt sei steif und dem Business verhaftet, ist die Buchmesse Leipzig viel lebhafter, ja fröhlicher.
Ganz anders hingegen sind die regionalen Buchmessen, die immer häufiger ihre Tore öffnen. Autoren und Verlage der Region können sich mit kleinen Ständen zu kleinem Preis einer interessierten Leserschaft vorstellen. So auch auf der Buchmesse im Residenzschloss Rastatt, die dieses Jahr vom 7. bis 8. Oktober zum ersten Mal stattfand.


Bereits am Freitag begann der Aufbau der unterschiedlichen Messestände. Die später kommenden Aussteller konnten sich noch am Samstag bis 10 Uhr auf die Messe und die Präsentation vorbereiten und alles ihren Wünschen entsprechend dekorieren. Mit der Fertigstellung des Messestandes machte sich eine Erwartungshaltung auf die kommenden Tage breit. Um zehn Uhr am Samstag gab es eine kleine Eröffnung, bei der man noch die Aussteller hätte auffordern können sich vorzustellen. Die Vertreter der Presse nahmen diese erste Buchmesse auch bald als besondere Veranstaltung wahr.


Am Samstag 7. Oktober, öffnete die Messe pünktlich um elf Uhr ihre Pforte für die Besucher. Der gemütliche kleine Gartensaal des Residenzschlosses, mit der überreichen Stuckatur, entpuppte sich als ein Treff für Verlage, Autoren und Besucher. Im Gegensatz zu den großen Messen war der Eintritt frei und man kann direkt beim Verlag kaufen. Die Verlage sind vom offenen Konzept begeistert, weil sie auf diese Weise eine direkte Rückmeldung des Publikums erhalten, was gefällt und was nicht. So erwächst zwischen den Kleinverlagen und Autoren auf der einen Seite und den Lesern auf der anderen Seite ein Vertrauensverhältnis. Viele Verlage konnten so bereits Stammkunden gewinnen. Ein weiterer Vorteil ist die Region. Hier können sich Autoren wie Hans Peter Faller profilieren. Sein Buch Ludwig, die Stadtmaus, an Rhein und Murg, ist gerade so ein Werk für Kinder. Die Abenteuer sind  humorvoll und waren bei der Lesung des Autors natürlich ein voller Erfolg.


Dieser Stadtmaus setzte die Edition am Pastorplatz ihren Kulturspatz entgegen. Nicht als Konkurrenz, sondern ein eher freundschaftlicher Wettkampf der Tiere. Die meisten der anwesenden Verlage haben sich auf Ungewöhnliches spezialisiert. Etwa die Titel „Rastatt im Gedicht“ oder „Bühl, ein Gedicht“ sind Bücher, von denen der Buchhandel sagt, die „gehen“ nicht. Die Verlage, die sich dieser Bücher als Herausgeber annehmen, sehen oft jedoch das Gegenteil. Ähnlich verhält es sich mit dem Verlag Sapir im Stahl. Er hat eine Nische fürs Historische entdeckt und füllte sie für Rastatt auch mit einem entsprechenden Buch aus. „Rastatt 1798“ enthält alte Dokumente aus den Jahren 1798 und 1799, die den Französischen Gesandtenmord beim „Friedens-Congress“ in den Mittelpunkt stellen. Dem Herausgeber geht es nicht darum, einen Rückblick von heute auf die Vergangenheit zu werfen, sondern mit Dokumenten der Vergangenheit  die heutige Sicht zu hinterfragen.


Der Tag im Schloss ist nicht nur durch die Führungen und die Messe abwechslungsreich. Wer wollte, konnte an den vielen kostenlosen Lesungen teilhaben. Jede Stunde zwischen 11 und 16 Uhr an beiden Veranstaltungstagen, lasen die Autoren aus ihren Werken. Lars Winter und Uwe K. Alexi hatten Krimis im Programm, Manni Lorbär las eine Detektivpersiflage.
In der Gartenhalle herrschte nicht oft dichtes Gedränge und so konnte man sich Zeit nehmen und als Verleger geduldig Fragen beantworten oder als Besucher seinen Wissensdurst stillen.


Und so ist die Buchmesse im Residenzschloss nicht nur eine kulturelle Ergänzung der Stadt zu ihrem sonstigen Angebot, sondern auch eine Einladung, Schloss und Bücher neu zu entdecken und Gemeinsamkeiten zu suchen. Dies aufzuzeigen gelang während der gleichzeitig stattfindenden Führungen durch das Schloss. Das gedruckte Buch fasziniert die Leserschaft weiterhin, aller Medienunkerei zum Trotz. Dabei ist es nicht wichtig, wo der einzelne Leser seinen Schwerpunkt legt, denn Erzählungen oder Romane, Krimis oder Ratgeber, das Interesse des Publikums am Buch und seinen verwandten Medien ist ungebrochen faszinierend. Ein begeistertes Publikum, leidenschaftliche Autoren und zum größten Teil zufriedene Verleger prägten die erste Rastätter Buchmesse.{ESc}


[upd. 2017-11-05 13:47:33::31(STr)]

[zum Seitenanfang retour]


[Redaktions-Overlay] TEST



Einfach in das Textfeld klicken, um mit dem Editieren zu beginnen.
Zum Stoppen außerhalb des Textfeldes klicken.

Residenzschloss wird Leseparadies

Im Leben eines Lesers gibt es jedes Jahr zwei Höhepunkte. Im Frühjahr die Buchmesse in Leipzig und im Herbst die Buchmesse in Frankfurt. Während man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, Frankfurt sei steif und dem Business verhaftet, ist die Buchmesse Leipzig viel lebhafter, ja fröhlicher.
Ganz anders hingegen sind die regionalen Buchmessen, die immer häufiger ihre Tore öffnen. Autoren und Verlage der Region können sich mit kleinen Ständen zu kleinem Preis einer interessierten Leserschaft vorstellen. So auch auf der Buchmesse im Residenzschloss Rastatt, die dieses Jahr vom 7. bis 8. Oktober zum ersten Mal stattfand.


Bereits am Freitag begann der Aufbau der unterschiedlichen Messestände. Die später kommenden Aussteller konnten sich noch am Samstag bis 10 Uhr auf die Messe und die Präsentation vorbereiten und alles ihren Wünschen entsprechend dekorieren. Mit der Fertigstellung des Messestandes machte sich eine Erwartungshaltung auf die kommenden Tage breit. Um zehn Uhr am Samstag gab es eine kleine Eröffnung, bei der man noch die Aussteller hätte auffordern können sich vorzustellen. Die Vertreter der Presse nahmen diese erste Buchmesse auch bald als besondere Veranstaltung wahr.


Am Samstag 7. Oktober, öffnete die Messe pünktlich um elf Uhr ihre Pforte für die Besucher. Der gemütliche kleine Gartensaal des Residenzschlosses, mit der überreichen Stuckatur, entpuppte sich als ein Treff für Verlage, Autoren und Besucher. Im Gegensatz zu den großen Messen war der Eintritt frei und man kann direkt beim Verlag kaufen. Die Verlage sind vom offenen Konzept begeistert, weil sie auf diese Weise eine direkte Rückmeldung des Publikums erhalten, was gefällt und was nicht. So erwächst zwischen den Kleinverlagen und Autoren auf der einen Seite und den Lesern auf der anderen Seite ein Vertrauensverhältnis. Viele Verlage konnten so bereits Stammkunden gewinnen. Ein weiterer Vorteil ist die Region. Hier können sich Autoren wie Hans Peter Faller profilieren. Sein Buch Ludwig, die Stadtmaus, an Rhein und Murg, ist gerade so ein Werk für Kinder. Die Abenteuer sind  humorvoll und waren bei der Lesung des Autors natürlich ein voller Erfolg.


Dieser Stadtmaus setzte die Edition am Pastorplatz ihren Kulturspatz entgegen. Nicht als Konkurrenz, sondern ein eher freundschaftlicher Wettkampf der Tiere. Die meisten der anwesenden Verlage haben sich auf Ungewöhnliches spezialisiert. Etwa die Titel „Rastatt im Gedicht“ oder „Bühl, ein Gedicht“ sind Bücher, von denen der Buchhandel sagt, die „gehen“ nicht. Die Verlage, die sich dieser Bücher als Herausgeber annehmen, sehen oft jedoch das Gegenteil. Ähnlich verhält es sich mit dem Verlag Sapir im Stahl. Er hat eine Nische fürs Historische entdeckt und füllte sie für Rastatt auch mit einem entsprechenden Buch aus. „Rastatt 1798“ enthält alte Dokumente aus den Jahren 1798 und 1799, die den Französischen Gesandtenmord beim „Friedens-Congress“ in den Mittelpunkt stellen. Dem Herausgeber geht es nicht darum, einen Rückblick von heute auf die Vergangenheit zu werfen, sondern mit Dokumenten der Vergangenheit  die heutige Sicht zu hinterfragen.


Der Tag im Schloss ist nicht nur durch die Führungen und die Messe abwechslungsreich. Wer wollte, konnte an den vielen kostenlosen Lesungen teilhaben. Jede Stunde zwischen 11 und 16 Uhr an beiden Veranstaltungstagen, lasen die Autoren aus ihren Werken. Lars Winter und Uwe K. Alexi hatten Krimis im Programm, Manni Lorbär las eine Detektivpersiflage.
In der Gartenhalle herrschte nicht oft dichtes Gedränge und so konnte man sich Zeit nehmen und als Verleger geduldig Fragen beantworten oder als Besucher seinen Wissensdurst stillen.


Und so ist die Buchmesse im Residenzschloss nicht nur eine kulturelle Ergänzung der Stadt zu ihrem sonstigen Angebot, sondern auch eine Einladung, Schloss und Bücher neu zu entdecken und Gemeinsamkeiten zu suchen. Dies aufzuzeigen gelang während der gleichzeitig stattfindenden Führungen durch das Schloss. Das gedruckte Buch fasziniert die Leserschaft weiterhin, aller Medienunkerei zum Trotz. Dabei ist es nicht wichtig, wo der einzelne Leser seinen Schwerpunkt legt, denn Erzählungen oder Romane, Krimis oder Ratgeber, das Interesse des Publikums am Buch und seinen verwandten Medien ist ungebrochen faszinierend. Ein begeistertes Publikum, leidenschaftliche Autoren und zum größten Teil zufriedene Verleger prägten die erste Rastätter Buchmesse.{ESc}


[upd. 2017-11-05 13:47:33::31(STr)]

Menü

Overlay beenden ohne zu speichern

Daten speichern



Kategorie bestimmen


Bestätigungsemail an


Tests von anderer Seite:
URL (z.b. http://www.test.com) in das Feld eintragen.
Standard: Feld bleibt leer.



Bilddaten hochladen

[Redaktions-Overlay] TEST



Einfach in das Textfeld klicken, um mit dem Editieren zu beginnen.
Zum Stoppen außerhalb des Textfeldes klicken.


Menü

Overlay beenden ohne zu speichern

Daten speichern



Kategorie bestimmen


Bestätigungsemail an


Tests von anderer Seite:
URL (z.b. http://www.test.com) in das Feld eintragen.
Standard: Feld bleibt leer.



Bilddaten hochladen
Copyright Spiel&Presse e.V. 2015 bis heute. See Kontakt/Impressum for more Informations. All rights reserved.
Diese Webseite verwendet Cookies, um Benutzern den Zugang als User zu ermöglichen.
Weitere Infos zu unserer Sicherheitspolitik finden im Datenschutzbereich.