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[2018-12-06 12:05:49] #Id: 15596 | View: 597

Two Point / SEGA - Two Point Hospital / DLC „Bigfoot“

Es gibt Spielideen für den Computer, die zur jeweiligen Zeit genial sind, für Aufsehen sorgen und das Spielverhalten einer ganzen Generation beeinflussen. In den 90ern hat Bullfrog für eine ganze Reihe solcher Spiele gesorgt (Populous, Theme Park, Magic Carpet, Dungeon Keeper, …). Auch Theme Hospital war 1997 darunter. Zuvor waren sie 1995 von Electronic Arts gekauft worden. Obwohl das Spiel viele Ansatzmöglichkeiten bot und von Millionen Menschen auf dem PC gespielt wurde, kamen kein Nachfolger oder weitere Versionen zustande. 2004 schloss Bullfrog seine Pforten.

2018 war dann die Wartezeit endlich vorbei. Zwei ehemalige Designer von Theme Hospital, Mark Webley und Gary Carr (die unter anderem auch für den Hit Black & White verantwortlich waren), wollten das Spiel unter dem Titel „Two Point Hospital“ neu beleben. Ob sie sich mit der Community zusammengesetzt haben oder selbst so viele neue Ideen hatten, ist nicht überliefert. In jedem Fall nahmen sie das alte Spiel, entfernten die problematischen Stellen und erzeugten ein neues Spiel, welches zeitgemäß und enorm unterhaltsam ist.

Das Spiel beginnt auch tatsächlich so, wie man es von damals noch in Erinnerung hat. Ein großer leerer Raum inklusive einer Schiebetüre am Eingang wartet auf die Einrichtung eines Spitals. Dazu gehört unter anderem der Tisch des Empfangspersonals, das Büro des praktischen Arztes, die Theke der Apotheke, die Toiletten, der Erholungsraum für das Personal, die diversen Heilungs- und Therapieräume, und und und. Alles ist wieder da und noch viel mehr. Die Kampagne startet wie immer einfach und ist optisch so aufgebaut, dass man sich schnell reinfindet. Doch das bleibt nicht lange so, denn mit den ersten Patienten kommt das Chaos. Dann heißt es forschen, heilen und manchmal auch wegschicken, wenn man rechtzeitig keine Heilung findet. Verbleibt ein Patient zu lange krank im Spital, dann stirbt er. Spätestens dann benötigt man einen Hausmeister mit Exorzismus-Fähigkeiten, weil wer will schon dauerhaft einen toten Patienten in Form eines Poltergeistes herumfliegen haben? Das schreckt die anderen Patienten zu Tode. Eben.

Mit der Zeit stellen sich Patienten mit Krankheiten ein, die man nicht für möglich halten würde. Da laufen „Freddy Mercury“s, Mumien und Unsichtbare durch die Gänge und hoffen auf Rehabilitation. Wir heilen sie alle. Auch wenn einem das Personal manchmal einen Strich durch die Rechnung macht, mehr Geld will oder gar mit Kündigung droht. Daneben gilt es die Gänge zu dekorieren, für das richtige Raumklima zu sorgen und andere optische Kniffe vorzunehmen. Hat man das alles im Griff, dann gibt es am Ende der Periode eine Preisverleihung, wo herausragende Ergebnisse bei einer virtuellen Gala gefeiert werden. War man richtig gut, dann bekommt man die Leitung eines neuen Krankenhauses angetragen und kann anderswo erneut sein Können unter Beweis stellen.

Klingt alles irgendwie nach dem Original? Genau. Und das macht das Spiel auch so toll. Alles ist wie damals und die Probleme und Fehler sind allerdings nicht mehr da. Man kann an viel mehr Stellen optimieren, an kleinen Dingen drehen und die Auswirkungen begutachten. So kann man zum Beispiel die Bettenauslastung der Station verbessern, wenn man mehrere Abschirmungen aufstellt, damit sich die Kranken schneller umziehen können. Oftmals kommt man erst nach vielen Spielstunden auf den richtigen Dreh. Früher war es ausreichend, entsprechende Räume einzubauen – heute muss man auch die Ausstattung der Räume besser überdenken. Das ist knifflig und nicht immer auf den ersten Blick richtig umzusetzen. Daher ist es auch gut, dass man wieder in frühere Krankenhäuser zurückspringen kann, um manches Design zu überarbeiten.

Der Schwierigkeitsgrad ist stetig steigend und manche Krankenhäuser haben unsere Tester zur Verzweiflung getrieben. Besonders Kriterien wie die „große Zufriedenheit des Personals“ oder die Aufhebung der „fürchterlichen Flüche“ sind manchmal kaum zu schaffen. Da bedarf es einer ausgeklügelten Strategie, um die Probleme zu lösen. Sonst heißt es „Krankenhaus bankrott“ und ein Neustart wird notwendig.

Wer sich heute noch immer mit einer alten Version herumplagt (gibt es noch immer legal zu erwerben, z.B. über GOG), für den haben wir eine gute Nachricht: Theme Hospital ist im 21. Jahrhundert angekommen und heißt jetzt „Two Point Hospital“. Die Verfügbarkeit von DLCs lässt darauf schließen, dass es auch noch einige Zeit weiter entwickelt und vorangetrieben wird, was uns sehr freut. Dieses Spielgenre ist derart unterhaltsam und spaßig, sodass uns viele andere aktuelle Spiele durchaus gestohlen bleiben können. Wir lassen den Bericht nun sein und gehen wieder ein paar hundert Menschen heilen – „Doktor bitte auf die Station. Bei der Gelegenheit wollen wir daran erinnern, nicht auf die Gänge zu pinkeln.“

Update: Gerade ist uns das DLC „Bigfoot“ in die Redaktion geflattert. Zeitgerecht für die kalte Jahreszeit geht es nun winterlich zu. Wer bereits alle Kampagnen auswendig kennt, wird nun mit neuem Material versorgt und kann sich auch an neuen Krankheiten versuchen. Die Story dahinter liest sich so:

„Die lokale Prominenz Bartholomäus F. Yeti, der ansonsten zurückgezogene Fellball, hat sich für eine bessere Gesundheitsversorgung in den Spitzen Bergen eingesetzt, wo sich die am häufigsten vergessenen Menschen im ganzen Two Point County aufhalten. Herr Yeti wird Ihre Hilfe brauchen, um neue Krankheiten wie die kalte Schulter, den Drama-Tick oder das Schnarchtrauma  in den drei neuen Krankenhäusern der Spitzen Berge zu behandeln. Es gibt eine medizinische Einrichtung im Hotel Underlook, einem Skigebiet mit mehr Klagen als Gästen; das abgelegene und verfallene Swelbard Research Institute; und die Chance, den Ersatz einer aristokratischen Familie, die in einem Krankenhaus für die umliegende Gemeinde in Roquefort Castle untergebracht ist, zu verwandeln.“

Neben den saisonbedingten Dekorationen gibt es neun neue Krankheiten, die optisch wieder liebevoll realisiert wurden. Zusätzlich umfasst das neue Repertoir 34 Krankheiten, die ebenfalls erkannt und geheilt werden müssen, wenn man sein Krankenhaus zur Perfektion bringen will.

Das Testmuster kam von SEGA.com - herzlichen Dank!

[upd. 2018-12-06 12:05:22::1(BKo)]

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Two Point / SEGA - Two Point Hospital / DLC „Bigfoot“

Es gibt Spielideen für den Computer, die zur jeweiligen Zeit genial sind, für Aufsehen sorgen und das Spielverhalten einer ganzen Generation beeinflussen. In den 90ern hat Bullfrog für eine ganze Reihe solcher Spiele gesorgt (Populous, Theme Park, Magic Carpet, Dungeon Keeper, …). Auch Theme Hospital war 1997 darunter. Zuvor waren sie 1995 von Electronic Arts gekauft worden. Obwohl das Spiel viele Ansatzmöglichkeiten bot und von Millionen Menschen auf dem PC gespielt wurde, kamen kein Nachfolger oder weitere Versionen zustande. 2004 schloss Bullfrog seine Pforten.

2018 war dann die Wartezeit endlich vorbei. Zwei ehemalige Designer von Theme Hospital, Mark Webley und Gary Carr (die unter anderem auch für den Hit Black & White verantwortlich waren), wollten das Spiel unter dem Titel „Two Point Hospital“ neu beleben. Ob sie sich mit der Community zusammengesetzt haben oder selbst so viele neue Ideen hatten, ist nicht überliefert. In jedem Fall nahmen sie das alte Spiel, entfernten die problematischen Stellen und erzeugten ein neues Spiel, welches zeitgemäß und enorm unterhaltsam ist.

Das Spiel beginnt auch tatsächlich so, wie man es von damals noch in Erinnerung hat. Ein großer leerer Raum inklusive einer Schiebetüre am Eingang wartet auf die Einrichtung eines Spitals. Dazu gehört unter anderem der Tisch des Empfangspersonals, das Büro des praktischen Arztes, die Theke der Apotheke, die Toiletten, der Erholungsraum für das Personal, die diversen Heilungs- und Therapieräume, und und und. Alles ist wieder da und noch viel mehr. Die Kampagne startet wie immer einfach und ist optisch so aufgebaut, dass man sich schnell reinfindet. Doch das bleibt nicht lange so, denn mit den ersten Patienten kommt das Chaos. Dann heißt es forschen, heilen und manchmal auch wegschicken, wenn man rechtzeitig keine Heilung findet. Verbleibt ein Patient zu lange krank im Spital, dann stirbt er. Spätestens dann benötigt man einen Hausmeister mit Exorzismus-Fähigkeiten, weil wer will schon dauerhaft einen toten Patienten in Form eines Poltergeistes herumfliegen haben? Das schreckt die anderen Patienten zu Tode. Eben.

Mit der Zeit stellen sich Patienten mit Krankheiten ein, die man nicht für möglich halten würde. Da laufen „Freddy Mercury“s, Mumien und Unsichtbare durch die Gänge und hoffen auf Rehabilitation. Wir heilen sie alle. Auch wenn einem das Personal manchmal einen Strich durch die Rechnung macht, mehr Geld will oder gar mit Kündigung droht. Daneben gilt es die Gänge zu dekorieren, für das richtige Raumklima zu sorgen und andere optische Kniffe vorzunehmen. Hat man das alles im Griff, dann gibt es am Ende der Periode eine Preisverleihung, wo herausragende Ergebnisse bei einer virtuellen Gala gefeiert werden. War man richtig gut, dann bekommt man die Leitung eines neuen Krankenhauses angetragen und kann anderswo erneut sein Können unter Beweis stellen.

Klingt alles irgendwie nach dem Original? Genau. Und das macht das Spiel auch so toll. Alles ist wie damals und die Probleme und Fehler sind allerdings nicht mehr da. Man kann an viel mehr Stellen optimieren, an kleinen Dingen drehen und die Auswirkungen begutachten. So kann man zum Beispiel die Bettenauslastung der Station verbessern, wenn man mehrere Abschirmungen aufstellt, damit sich die Kranken schneller umziehen können. Oftmals kommt man erst nach vielen Spielstunden auf den richtigen Dreh. Früher war es ausreichend, entsprechende Räume einzubauen – heute muss man auch die Ausstattung der Räume besser überdenken. Das ist knifflig und nicht immer auf den ersten Blick richtig umzusetzen. Daher ist es auch gut, dass man wieder in frühere Krankenhäuser zurückspringen kann, um manches Design zu überarbeiten.

Der Schwierigkeitsgrad ist stetig steigend und manche Krankenhäuser haben unsere Tester zur Verzweiflung getrieben. Besonders Kriterien wie die „große Zufriedenheit des Personals“ oder die Aufhebung der „fürchterlichen Flüche“ sind manchmal kaum zu schaffen. Da bedarf es einer ausgeklügelten Strategie, um die Probleme zu lösen. Sonst heißt es „Krankenhaus bankrott“ und ein Neustart wird notwendig.

Wer sich heute noch immer mit einer alten Version herumplagt (gibt es noch immer legal zu erwerben, z.B. über GOG), für den haben wir eine gute Nachricht: Theme Hospital ist im 21. Jahrhundert angekommen und heißt jetzt „Two Point Hospital“. Die Verfügbarkeit von DLCs lässt darauf schließen, dass es auch noch einige Zeit weiter entwickelt und vorangetrieben wird, was uns sehr freut. Dieses Spielgenre ist derart unterhaltsam und spaßig, sodass uns viele andere aktuelle Spiele durchaus gestohlen bleiben können. Wir lassen den Bericht nun sein und gehen wieder ein paar hundert Menschen heilen – „Doktor bitte auf die Station. Bei der Gelegenheit wollen wir daran erinnern, nicht auf die Gänge zu pinkeln.“

Update: Gerade ist uns das DLC „Bigfoot“ in die Redaktion geflattert. Zeitgerecht für die kalte Jahreszeit geht es nun winterlich zu. Wer bereits alle Kampagnen auswendig kennt, wird nun mit neuem Material versorgt und kann sich auch an neuen Krankheiten versuchen. Die Story dahinter liest sich so:

„Die lokale Prominenz Bartholomäus F. Yeti, der ansonsten zurückgezogene Fellball, hat sich für eine bessere Gesundheitsversorgung in den Spitzen Bergen eingesetzt, wo sich die am häufigsten vergessenen Menschen im ganzen Two Point County aufhalten. Herr Yeti wird Ihre Hilfe brauchen, um neue Krankheiten wie die kalte Schulter, den Drama-Tick oder das Schnarchtrauma  in den drei neuen Krankenhäusern der Spitzen Berge zu behandeln. Es gibt eine medizinische Einrichtung im Hotel Underlook, einem Skigebiet mit mehr Klagen als Gästen; das abgelegene und verfallene Swelbard Research Institute; und die Chance, den Ersatz einer aristokratischen Familie, die in einem Krankenhaus für die umliegende Gemeinde in Roquefort Castle untergebracht ist, zu verwandeln.“

Neben den saisonbedingten Dekorationen gibt es neun neue Krankheiten, die optisch wieder liebevoll realisiert wurden. Zusätzlich umfasst das neue Repertoir 34 Krankheiten, die ebenfalls erkannt und geheilt werden müssen, wenn man sein Krankenhaus zur Perfektion bringen will.

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